Der SARS-CoV-2-Thread

  • Das heißt jetzt haben wir das Problem, dass wenn sich Omikron zu ungebremst in der Bevölkerung verbreitet, sehr viele Ausfälle durch Krankheit, Isolierung und Quarantäne anhäufen.


    Das mit der Quarantäne könnte das größte Problem werden, enorme Mengen an symptomfreien positiv Getesteten die nicht mehr zur Arbeit dürfen - rein "seuchentechnisch" okay, aber wenn keine Infrastruktur mehr läuft weil jeder zweite Erwerbstätige symptomfrei Zuhause bleibt. Da weiß man auch nicht weiter ...

  • Aber müsste der Schutz vor schwerem Verlauf nicht eigentlich die Hauptmotivation zum Impfen sein? Dazu sagt sie nichts endgültiges.

    Das ist soweit soweit ich das mitbekommen habe auch so eine Frage die bisher noch nicht so richtig beantwortet wurde, alles was ich bisher gesehen habe waren eher Vermutungen...genauso wie die Frage ob Omicron öfter eher einen milderen Verlauf hat.

    Ziemlich klar ist bisher anscheinend nur das die neue Variante deutlich ansteckender ist und die aktuellen Impfstoffe zumindest gegen die Verbreitung vom Virus eher wenig helfen werden.


    Man kann natürlich höhere Ansprüche an einen Impfstoff haben, aber schwere Verläufe oder spätere Komplikationen zu verhindern, bringt im Allgemeinen schon den größsten Nutzen. Insofern ist durch den Fokus auf die Verhinderung jeglicher Symptomatik oder sogar einer sterilen Immunität eine unrealistische Erwartung geschaffen worden. Im Prinzip hätte man sich von Anfang an auf die Möglichkeit einstellen müssen, dass die hohe Wirksamkeit gegen symptomatische Infektion aus den Zulassungsstudien aufgrund der Kürze des vergangenen Zeitraums nach der Impfung nicht dauerhaft ist. Das ist natürlich völlig untergegangen.


    Wie schon ein paar mal gesagt, Neutralisierung ist am einfachsten zu messen. Aber schon die Interpretation ist nicht so einfach. Letztlich gibt die Serumprobe - mal ab von der Frage, wie repräsentativ sie für den Schutz an den Eintrittspunkten ist - nur einen Hinweis auf den unmittelbaren erneuten Kontakt mit dem Virus. Wie schnell der Spender des Serums danach seine Immunantwort ausweitet, kann man damit kaum einschätzen. Wie gut diese optimiert ist, kann man mit den ganz einfachen Experimenten auch nicht sagen.


    Meine Erwartung wäre, dass der Schutz vor schwerer Erkrankung bestehen bleibt (wie gesagt abhängig vom eigenen Risiko). Das ist auch die Vorhersage von etwa Pfizer/Biontech:


    https://investors.biontech.de/…de-update-omicron-variant


    Zitat

    As 80% of epitopes in the spike protein recognized by CD8+ T cells are not affected by the mutations in the Omicron variant, two doses may still induce protection against severe disease


    Wobei da B-Gedächtniszellen genauso eine Rolle spielen. Aber die ersten Untersuchungen zu T-Zellen scheinen in Richtung geringerer Immunflucht zu deuten. Zum Beispiel: https://cdn.who.int/media/docs…consulation_15dec2021.pdf

  • immernoch: JACKPOT! ^^


    Edit: Hier noch etwas mehr Kontext.

    Zu klären ist die Frage, ob sich die Südafrikaner diese guten Ergebnisse durch die hohe Durchseuchung der vorangegangenen Wellen erkauft haben oder ob Omikron auch bei uns soviel harmloser werden könnte.

  • enorme Mengen an symptomfreien positiv Getesteten die nicht mehr zur Arbeit dürfen - rein "seuchentechnisch" okay, aber wenn keine Infrastruktur mehr läuft weil jeder zweite Erwerbstätige symptomfrei Zuhause bleibt. Da weiß man auch nicht weiter ...

    Unser Vorteil ist, dass wir das jetzt erstmal in UK beobachten können, bis es bei uns richtig losgeht. Möglicherweise ist die Verdopplungszeit bei uns auch etwas höher, weil in Deutschland gerade die Delta-Welle ganz oben war und deshalb alle vorsichtiger waren, als Omikron ankam. Irgendeine englische Modelliererin schätzt die Verdopplungszeit in UK auf 2 Tage, in Deutschland auf 4 Tage. Das gibt uns Zeit von den Nachbarn zu lernen.

  • Man kann natürlich höhere Ansprüche an einen Impfstoff haben, aber schwere Verläufe oder spätere Komplikationen zu verhindern, bringt im Allgemeinen schon den größsten Nutzen. Insofern ist durch den Fokus auf die Verhinderung jeglicher Symptomatik oder sogar einer sterilen Immunität eine unrealistische Erwartung geschaffen worden.

    Das Thema hatten wir hier doch schon vor ein paar Wochen, die sterile Immunität ist soweit mir bekannt keine unrealistische Erwartung wenn man sich nicht nur auf die aktuellen Impfstoffe beschränken würde sondern auch einfach mal verstärkt in Richtung Nasenspray-Impfstoffe gucken bzw verstärkt entwickeln würde, wieso wird das eigentlich nirgendwo von irgendwem gefordert?

    Viele Fachleute und auch Hersteller sagen sehr deutlich das wir damit die höchste Wahrscheinlichkeit haben eine sterile Immunität zu erreichen, aber irgendwie höre ich nichts davon das da unter hohem Druck dran gearbeitet wird, dabei sollte das eigentlich möglichst breit in der Gesellschaft diskutiert werden weil das tatsächlich endlich mal eine finale Lösung bieten könnte.


    Wenn man eine VT dazu entwickeln will könnte man fast glauben die Hersteller der aktuellen Impfstoffe sind vorallem daran interessiert den Virus nicht komplett auszulöschen sondern nur einzudämmen und dadurch ganz kapitalistisch möglichst lange möglichst viel Geld zu verdienen...und wenn ich sehe was Biontech&Co für Milliardengewinne einfahren finde ich das im Kontext der jetzt bald 2 Jahre dauernden Krise langsam einfach nur noch falsch, vorallem weil es am Anfang auch staatliche Fördergelder gegeben hat...von mir aus könnten die das Geld was sie bisher verdient haben sogar behalten, man kann systembedingt ja leider auch nicht von denen verlangen das sie ihre Arbeit umsonst gemacht haben, aber dafür sollten die jetzt nach dem einfahren von sehr viel Gewinn gezwungen werden ihre Patente für den Impfstoff freizugeben, ansonsten sollte man denen richtig viel Geld wegnehmen wenn sie dazu nicht bereit sind...aber so wie es jetzt läuft darf das mMn nicht weitergehen.

  • Das kommt mir auch bekannt vor. Ich glaube es geht immer um die Patente. Wenn ein Pharmaunternehmen ein Patent auf eine Technik hat, wird es immer eine Lösung mit dieser Technik suchen.


    Es geht nicht um gutes oder nachhaltiges, sondern um profitables. Im Kapitalismus sind wir diesem Zwang immer ausgeliefert und es gibt viele Erzählungen, die diesen Zwang zu rechtfertigen versuchen.

  • Ich denke, ihr geht da von zu viel Designfreiheit aus. Es gibt Limitierungen der Impfstoffe, die auf das Immunsystem zurückgehen, und sich ja auch bei allen Plattformen zeigen. Da sollten die Erwartungen an das Mögliche nicht zu hoch sein:


    https://journals.plos.org/plos…1371/journal.ppat.1009509



    Moderna und Pfizer/Biontech können sich vorallem bei den Ungeimpften bedanken, dass sie so viele Auffrischimpfungen verkaufen konnten. Denn die wäre bei durchimpfter Bevölkerung gegenüber Delta hauptsächlich für Risikogruppen erwogen worden. Und aus dieser komfortablen Situation könnte man sich dann die Frage stellen, ob es bei Omikron notwendig ist.


    Auch braucht es ja letztlich gar keine dauerhaufte sterile Immunisierung (die vermutlich nicht möglich ist), wenn die zukünftige Krankheitsschwere nach Einstellung der Endemie vergleichbar mit den anderen Coronaviren des Menschen ist.


    Aber die Vakzinologie hat unter dem Eindruck dieser Pandemie Fortschritte gemacht und es sind sehr viel Gelder ausgeschüttet worden, also vielleicht ist da zukünftig mehr möglich. Was nicht heißen soll, dass einfach nur eine Applizierung an den Schleimhäuten das Problem bereits löst.


    In jedem Fall gibt es tatsächlich einen marktwirtschaftlichen Grund, warum sich die ganzen Nasenspray-Impfstoff-Entwicklungen gegen CoViD-19 im akademischen Bereich finden und die meisten bereits im Markt befindlichen Impfstoffe auf Injektion setzen: Erstere sind weniger erfolgsversprechend. Impfstoffe zur Anwendung auf die Schleimhäute verwenden bisher wohl nicht die neuere Technik - also noch vor der neusten Technik wie Vektor- oder RNA-Impfstoffe - sowas wie Impfung mit einer Protein-Unterheit. Wer auf einen schnellen Erfolg raus wollte, hat auf Injektion gesetzt.

  • Impfstoffe zur Anwendung auf die Schleimhäute verwenden bisher wohl nicht die neuere Technik - also noch vor der neusten Technik wie DNA- oder RNA-Impfstoffe - sowas wie Impfung mit einer Protein-Unterheit. Wer auf einen schnellen Erfolg raus wollte, hat auf Injektion gesetzt.

    Die RNA Impfstoffe sind tatsächlich irgendwie aus technischen Gründen nicht (oder zumindest nur sehr schlecht) als Nasenspray möglich, habe ich auch schon gelesen, ist mir aber ehrlich gesagt vollkommen egal weil für mich am Ende nur zählt ob eine sterile Immunität möglich ist, da darf es gerne auch eine andere Kategorie der Impfstoffe sein, hauptsache es funktioniert.


    Ich glaube ich hatte das vor einiger Zeit auch mal erwähnt, aber Astrazeneca entwickelt ja z.B. auch einen Nasenspray Impfstoff auf Basis von dem aktuellen Vektor-Impfstoff.

    Gibt da auch schon Tests an Affen und Hamstern wo das funktioniert hat...

    Astrazeneca-Impfstoff als Nasenspray besteht Tierversuche

    Hamster und Makaken, die den Uni Oxford/Astrazeneca Impfstoff als Nasenspray bekamen, wurden immun gegen Covid-19 – und hatten auch bei absichtlicher Neuinfektion mit Sars-CoV-2 kein oder nur wenig Virus in den Atemwegen.

    Die aktuell verfügbaren, als Spritze in den Muskel verabreichten Impfstoffe gegen Sars-CoV-2 liefern einen hohen Schutz vor einer Ansteckung mit Corona. Allerding schützen sie vor allem die Zellen in Organen wie der Lunge. In den Atemwegen können sich die Viren dagegen in seltenen Fällen für kurze Zeit einnisten. Dann können Geimpfte das Virus vermehren und weitergeben. Mehrere Forscherteams arbeiten daher an Impfungen, die als Nasenspray verabreicht werden. Das Team der Uni Oxford hat dieses Prinzip nun erfolgreich an Tiermodellen demonstriert.

    ...

    ...

    Mit dem Nasenspray geimpfte Tiere hatten zwar noch geringe Viruslasten in den Atemwegen. Diese waren allerdings deutlich niedriger, als bei den klassisch intramuskulär geimpften Vergleichstieren oder bei der Placebogruppe. Zugleich hätten die mit dem Nasenspray geimpften Tiere auch in den Serumproben höhere Niveaus von neutralisierenden Antikörpern gezeigt. Wurden die mit Nasenspray geimpften Tiere in einen Käfig mit infizierten Tieren gesteckt, waren sie zu 100 Prozent vor einer Ansteckung geschützt.

    ...
  • Es sind wohl auch andere Mukosalimpfstoffe (Schleimhaut applizierte Impfstoffe) in der Erprobung, die neuere Technik verwenden, aber soweit ich es verstehe, gibt es keine entsprechenden etablierten Produkte. Deswegen ist das nicht der vielversprechendste Ansatz, auf den man als erstes zurückgreifen würde. Also etwa als Vektorimpfstoff gibt es für die Applikationsform wenig Erfahrung und ohne neueres Verfahren hat man Nachteile bei der Produktion.


    Aus meiner Sicht ist zum Beispiel diese Entwicklung von Astrazeneca eine klare Reaktion auf die Marktentwicklung. Ihr Impfstoff wird kaum noch von den reichen Ländern nachgefragt, wo man höhere Preise erzielen kann - wobei sie für Vaxzevria sowieso keine? kaum? Profite einkalkuliert hatten. Mit einem Nasenspray könnten sie aber eine Marktnische besetzen und noch Profit aus dem bereits etablierten Impfstoff ziehen, insofern wird das wohl als lohnende Investition angesehen. Ich bin nicht sicher, ob sie die Entwicklung des Nasensprays genauso verfolgen würden, wenn die westlichen Länder alle Astrazeneca für ihre Auffrischimpfungen eingekauft hätten.


    Ansonsten der Impfstoff selbst war schon eine Neuentwicklung, die Kooperation mit Oxford war neu. Ich weiß nicht, ob man da überhaupt was anderes als Injektion in Erwägung gezogen hat. Die Zulassungsstudien liefen jedenfalls schon, als man mal angefangen zu testen, ob sich der Impfstoff auch für eine Gabe in die Atemwege eignet: https://www.imperial.ac.uk/new…y-trial-inhaled-imperial/


    Ich weiß auch nicht, ob so klar ist, dass die Kooperation von Biontech und Pfizer schon 2018 begonnen hat: https://investors.biontech.de/…pfizer-develop-mrna-based Biontech hatte schon viel länger einen mRNA-Impfstoff gegen Influenza in Entwicklung und man musste nur das Ziel umstellen. Hätte es diese Vorarbeit, mit der Pfizer durch die Kooperation vertraut war, nicht gegeben, hätte der Konzern vielleicht eher auf einen Impfstoffkandidaten mit einer etablierteren Technik gesetzt.

  • Mal kurz nebenbei was anderes, klebt hier einer von euch seine FFP2 Maske ab(damit sie richtig dicht sitzt und die Filterwirkung durch das Material 100% gegeben ist und nichts vorbeipustet)?

    Bin mir noch nicht sicher welches Tape ich benutzen soll, habe was über Kinesiologie Tape gelesen, aber dachte mir ich frage mal auch euch.

    Deswegen ist das nicht der vielversprechendste Ansatz, auf den man als erstes zurückgreifen würde.

    Warte mal, ein Impfstoff der quasi eine sterile Immunität bietet (und damit besser wirkt als alle bisher vorhandenen Impfstoffe weil die Infektionsketten dann tatsächlich unterbrochen und nicht nur vermindert werden) ist kein vielversprechender Ansatz auf den man möglichst schnell zurückgreifen sollte?


    Sehe ich irgendwie anders, wer Interesse daran hat diese Seuche möglichst schnell zu beenden sollte dem ganzen doch höchste Priorität einräumen.

    Ich verstehe das wirklich nicht, warum sollte man sich mit einer schlechteren Alternative zufrieden geben? In wessen Interesse ist das bitte?

  • Warte mal, ein Impfstoff der quasi eine sterile Immunität bietet (und damit besser wirkt als alle bisher vorhandenen Impfstoffe weil die Infektionsketten dann tatsächlich unterbrochen und nicht nur vermindert werden) ist kein vielversprechender Ansatz auf den man möglichst schnell zurückgreifen sollte?


    Naja, wenn es stimmen würde. Aber die Infektion erfolgt im Allgemeinen über genau diese Schleimhäute in den oberen Atemwegen und dennoch kann eine Reinfektion innerhalb weniger Monate wieder möglich sein. Auch der beobachtete Rückgang des wohl ausschlaggebenden Spiegels neutralisierender Antikörper in den Schleimhäuten nach einer Infektion - abgesehen davon, dass er zu erwarten ist - deutet darauf hin, dass das nicht nur eine Untergruppe der Genesenen ist, die eine besonders schwache Immunantwort hatte. Das spricht für mich dagegen, dass eine mukosale Impfung eine dauerhafte sterile Immunisierung der Schleimhäute vermittelt. Ich erwarte hier, wenn es funktioniert, auch einen temporären Effekt.


    Aber unabhängig davon, der vielversprechenste Ansatz ist denke derjenige, der am schnellsten Resultate bringt und in Massenproduktion umgesetzt werden kann. Dazu zähle ich die Mukosalimpfstoffe, aus den genannten Gründen nicht. Dieser Zielsetzung sind die Pharmakonzerne letztlich gefolgt, wobei natürlich auch die Regierungen unter entsprechender wissenschaftlicher Beratung bereit waren, genau dafür Geld zu geben. (Ich kann ja mal gucken, ob ich einen irgendeinen frühen Impfstoffkandidaten finde, der mukosal appliziert wird.)


    Sehe ich irgendwie anders, wer Interesse daran hat diese Seuche möglichst schnell zu beenden sollte dem ganzen doch höchste Priorität einräumen.

    Ich verstehe das wirklich nicht, warum sollte man sich mit einer schlechteren Alternative zufrieden geben? In wessen Interesse ist das bitte?


    Ich entsinne mich nicht, dass mal wirklich ernsthaft erwogen wurde, SARS-CoV-2 aus der menschlichen Population wieder zu entfernen. Eigentlich sind immer alle von einem neuen endemischen Virus ausgegangen. Und für die Zielstellung die epidemische Verbreitung zu beenden und CoViD-19 in eine Endemie zu überführen, ist ein Impfstoff, der schwere Erkrankung deutlich reduziert eigentlich ausreichend.


    Vielleicht kann man jetzt im Nachhinein sagen, dadurch dass nach den Impfkampagnen fast überall eine recht große vulnerable Restbevölkerung (also mehr als nur die Kinder) übrig bleibt, die sich nicht impfen lassen will, hätte man einen Impfstoff gebraucht, der auch einen langanhaltenden Infektionsschutz vermittelt. Damit diese Gruppe nur langsam durchseucht wird - das, was wir uns jetzt durch die Auffrischimpfung temporär aufbauen. Mit dieser Annahme hätte man vielleicht eher in dieser Richtung entwickeln sollen. Bleibt halt weiterhin die Frage, ob das ohne regelmäßige Auffrischung möglich ist.


    Und dann sind wir wieder bei den Erwartungen: Die untere Schwelle für einen akzeptablen Impfstoff wurde bei einer Wirksamkeit von 50% gesetzt.

  • Mal kurz nebenbei was anderes, klebt hier einer von euch seine FFP2 Maske ab(damit sie richtig dicht sitzt und die Filterwirkung durch das Material 100% gegeben ist und nichts vorbeipustet)?


    Ich verwende das Plastikhäkchen und halte mich damit schon für einen power user. Aber so viel Sorgen, dass ich mir das Virus, da, wo ich die Maske trage, einfangen könnte, mache ich mir dann eigentlich doch nicht.

  • Mal kurz nebenbei was anderes, klebt hier einer von euch seine FFP2 Maske ab(damit sie richtig dicht sitzt und die Filterwirkung durch das Material 100% gegeben ist und nichts vorbeipustet)?


    Ich glaube bei dem Wetter, viel Kondensfeuchte in der Atemluft, da ist eine Maske sehr schnell durchgefeuchtet oder sagen wir nass, dann ist das mit der Wirksamkeit auch bald vorbei:



    - Solange eine FFP-Maske nicht durchfeuchtet, nicht beschmutzt oder kontaminiert
    und nicht beschädigt ist, behält sie ihre Funktionstüchtigkeit.


    - Durchfeuchtete FFP-Masken sollen umgehend kontaminationsfrei entsorgt und
    gegen frische Masken getauscht werden.


    Gesellschaft für Hygiene, Mikrobiologie



    Ich habe meistens eine auf und eine trockene in Reserve, wenn ich nach Hause komme lege ich die beide auf den Heizkörper.

  • Mal kurz nebenbei was anderes, klebt hier einer von euch seine FFP2 Maske ab(damit sie richtig dicht sitzt und die Filterwirkung durch das Material 100% gegeben ist und nichts vorbeipustet)?

    Bin mir noch nicht sicher welches Tape ich benutzen soll, habe was über Kinesiologie Tape gelesen, aber dachte mir ich frage mal auch euch.

    Schau dich mal nach Toupée-Tape um. Hat eine Bekannte aus der Theatermaske für Brillentragende emfpohlen. Mit Sport-Tape machst du vermutlich grundsätzlich nichts verkehrt (hatte es früher gelegentlich zur Befestigung von Wickelverbänden beim Sport verwendet), nur ist das verhältnismäßig teuer, und die Maske kannst du vermutlich anschließend gleich mit entsorgen, da das Zeug i.d.R. ziemlich gut klebt und die Fasern um die Nähte rum evtl. beschädigen wird.


    Grundsätzlich sollten die Masken uch so ausreichend abschließen.
    Je nach Kopf- und Gesichtsformen kann der Wechsel zu einer anderen Maskenform helfen, wenn da noch Luft nach oben ist1. Außerdem kannst du dir ggf mit deinem 3D-Drucker verschiedene Kopfbügel und Spannmechanismen anfertigen, die auch zu einem besseren Abschließen führen können.


    1. sorry für den schlechten Wortwitz

  • ...der vielversprechenste Ansatz ist denke derjenige, der am schnellsten Resultate bringt und in Massenproduktion umgesetzt werden kann. Dazu zähle ich die Mukosalimpfstoffe, aus den genannten Gründen nicht.

    Das glaube ich halt nicht, ich denke ein Nasenspray Impfstoff bietet - wenn er einmal entwickelt wurde und funktioniert - deutlich schnellere und bessere Resultate, zumal diese Applikationsform höchstwahrscheinlich eine höhere Akzeptanz bei einer höheren Anzahl an Menschen haben dürfte...und auch an der Massenproduktion dürfte es nach allem was ich bisher gelesen habe dabei nicht scheitern...verstehe daher nicht warum du versuchst eine zukünftig potentiell bessere Lösung schlecht zu reden und eine aktuell vorhandene aber im Vergleich der Wirkung schlechtere Lösung als die bessere Option darzustellen, wie ich schon gefragt habe, in wessen Interesse soll das sein was du hier erzählst?

    ...

    Das spricht für mich dagegen, dass eine mukosale Impfung eine dauerhafte sterile Immunisierung der Schleimhäute vermittelt. Ich erwarte hier, wenn es funktioniert, auch einen temporären Effekt.

    ...

    Bleibt halt weiterhin die Frage, ob das ohne regelmäßige Auffrischung möglich ist.

    ...

    Es hat glaube ich auch keiner davon gesprochen das es damit eine dauerhafte sterile Immunität geben soll, diese Erwartung hatte ich garnicht...aber das ist halt auch egal weil selbst eine temporäre sterile Immunität deutlich besser wäre als die aktuellen Impfstoffe die offensichtlich keine sterile Immunität und auch keine besonders lange Wirkdauer haben und ebenfalls im Optimalfall schon nach einigen Monaten aufgefrischt werden müssen.

    Ich verwende das Plastikhäkchen und halte mich damit schon für einen power user. Aber so viel Sorgen, dass ich mir das Virus, da, wo ich die Maske trage, einfangen könnte, mache ich mir dann eigentlich doch nicht.

    Ehrlich gesagt will ich mir die Maske auch nicht jeden Tag ins Gesicht kleben, nur in einigen Situationen wie letztens in einem vollen Zug hätte ich sowas lieber gehabt, da waren halt Leute dabei die ihre Maske unter der Nase oder am Kinn hängen hatten und rumgehustet haben oder Nase geputzt haben, da konnte ich der Rotze fast beim fliegen zusehen...und man kann da dann schlecht immer ausreichend Abstand halten, für solche Momente denke ich da drüber nach, da will ich lieber das volle Potenzial meiner FFP2 Maske ausreizen.

    Und man sieht es auch bei sehr vielen Leuten an der Brille, eine große Mehrheit der Leute trägt die FFP2 Maske so undicht das Luft beim Unterdruck vom ansaugen und Überdruck beim ausatmen an der Maske vorbei geht und z.B. die Brille beschlagen lässt (trage keine Brille, aber manchmal spüre ich das auch bei meiner Maske), damit ist auch die Filterwirkung deutlich reduziert, da kann man eigentlich auch auf eine "OP Maske" bzw "Mund-Nasen-Schutz" umsteigen, der Unterschied dürfte da nämlich nicht mehr so groß sein.

    Ich habe meistens eine auf und eine trockene in Reserve, wenn ich nach Hause komme lege ich die beide auf den Heizkörper.

    Kleiner Hinweis, soweit mir bekannt soll man die Dinger nicht auf der Heizung trocknen sondern am besten einfach bei Raumluft-Temperatur, am besten ein rotierendes System mit mind. 7 Masken für 7 Tage die Woche, weil...

    Die Masken sollten nicht zum Trocknen auf/über die Heizung gelegt oder gehängt werden. 30 °C bis 40 °C sind für viele Bakterien und Pilze in feuchten Masken optimale Wachstumsbedingungen.

    Edit:

    ...

    Mit Sport-Tape machst du vermutlich grundsätzlich nichts verkehrt (hatte es früher gelegentlich zur Befestigung von Wickelverbänden beim Sport verwendet), nur ist das verhältnismäßig teuer,

    ...

    Je nach Hersteller kostet eine Rolle mit einer Breite von 5cm und 5 Meter Länge zwischen 5-15€, so teuer finde ich das garnicht, da ist die Maske die - wie du auch schon sagst - bei so einem Einsatz draufgeht vermutlich teurer als das Tape.

    Toupée-Tape habe ich jetzt mal nachgeguckt, kostet etwa das gleiche, 5 Meter Rollen liegen auch da so zwischen 5-15€.

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