Der SARS-CoV-2-Thread

  • Jo, nicht die Impfflicht scheint die Rache an die Ungeimpften zu sein, sondern Omikron. Keine Ahnung, ob ich das geil finden soll oder nicht, die Krankenhäuser sind nicht so scharf auf noch mehr Belastung in naher Zukunft...


    Ja, bei der deutlichen Immunumgehung durch Omikron, nach der es aussieht, nimmt der Abschirmungseffekt durch die Geimpften stark ab. Die Chancen steigen, dass das alle-geimpft-genesen-tot-Szenario doch eintreten könnte.

  • FDP-Baum zu Corona und ultimative Freiheit: "Wer stirbt geht nicht mehr in den Biergarten."


    Das ist unbestreitbar, aber wer Grundsicherung/Bürgergeld/ALG2 bekommt, der geht auch nicht mehr in den Biergarten, Theater, Kino, Urlaub - der hat quasi seit langer, langer Zeit Lockdown. Eigentlich könnte das mal Menschen solidarisieren bzw. empathisch machen, wer einen kurzen Lockdown nicht mochte, der wird die Grundsicherung hassen (und man ist schneller drin als vorher jemals dachte).

  • Mehr Durchseuchung (insbesondere in Verbindung mit schwachen und symptomatischen Verläufen, die Spreader-Kandidaten nicht effektiv genug aus physikalischen Kontaktsitautionen raushalten) kann auch bedeuten, dass quantitativ mehr Nährboden für weitere Mutationen geboten wird.


    Potentieller Lichtblick ist, wie hier einige bereits ebenfalls hoffen, dass Omicron bedeutet: geringe Schwere in der Symptomatik (weniger Belastung für's medizinische Personal und langfristig auch für Gesundheitssysteme); Und es könnte evtl die endemische SARS-Cov-2 Variante werden.


    Bin auch akut gespannt, wie es sich mit Long Covid und Omicron verhält. Könnte entsprechend der akuten Verläufe wohl auch weniger gefährlich sein. 🤞

  • Mehr Durchseuchung (insbesondere in Verbindung mit schwachen und symptomatischen Verläufen, die Spreader-Kandidaten nicht effektiv genug aus physikalischen Kontaktsitautionen raushalten) kann auch bedeuten, dass quantitativ mehr Nährboden für weitere Mutationen geboten wird.


    Potentieller Lichtblick ist, wie hier einige bereits ebenfalls hoffen, dass Omicron bedeutet: geringe Schwere in der Symptomatik (weniger Belastung für's medizinische Personal und langfristig auch für Gesundheitssysteme); Und es könnte evtl die endemische SARS-Cov-2 Variante werden.


    Bin auch akut gespannt, wie es sich mit Long Covid und Omicron verhält. Könnte entsprechend der akuten Verläufe wohl auch weniger gefährlich sein. 🤞

    Also die Hongkongstudie lässt da ja hoffen :


    https://www.med.hku.hk/en/news…cron-sars-cov-2-infection


    Völlig unproblematisch ist die bronchiale Infektion dennoch nicht. Es gibt genug COPDler, die jeden Rest Lunge benötigen und zeitgleich würde es zumindest noch zu Krankheitsausfällen in der Pflege kommen. Aber ich fang langsam auch ein wenig an, mir Hoffnung zu machen. Immer diese Weihnacht, verrückt. Und das gerade jetzt, wo selbst unser Bundesgesundheitsminister unsere Kinder höchstpersönlich spritzt. Das nenn ich mal effiziente Administration der Aufgabenbereiche.

  • Mehr Durchseuchung (insbesondere in Verbindung mit schwachen und symptomatischen Verläufen, die Spreader-Kandidaten nicht effektiv genug aus physikalischen Kontaktsitautionen raushalten) kann auch bedeuten, dass quantitativ mehr Nährboden für weitere Mutationen geboten wird.


    Potentieller Lichtblick ist, wie hier einige bereits ebenfalls hoffen, dass Omicron bedeutet: geringe Schwere in der Symptomatik (weniger Belastung für's medizinische Personal und langfristig auch für Gesundheitssysteme); Und es könnte evtl die endemische SARS-Cov-2 Variante werden.


    Bin auch akut gespannt, wie es sich mit Long Covid und Omicron verhält. Könnte entsprechend der akuten Verläufe wohl auch weniger gefährlich sein. 🤞

    Selbst wenn eine Infizierte nur halb so oft, oder ein Drittel so oft oder ein Viertel so oft so schwer erkrankt, dass sie ins Krankenhaus muss. Wenn sich fünf oder sechs mal mehr Menschen gleichzeitig infizieren, sind die Krankenhäuser trotzdem voll.


    Wenn die Variante tatsächlich weniger oft schwere Infektionen hervorruft, ist das auf jeden Fall gut für die Einzelne, gar keine Frage. Ob Omicron statt Delta gut oder schlecht für die Gesellschaft ist, hängt aber meiner Ansicht nach ganz davon ab, wie viel höher die Infektiösität genau ist und wie viel geringer im Verhältniss dazu die schwere der Erkrankung.


    Mal abgesehen davon, dass die geringere schwere der Erkrankung doch auch nicht unbedingt gesichtert ist, oder?

  • Drosten scheint eher in Richtung keine Änderung zu tendieren:


    https://twitter.com/c_drosten/status/1472448820495724545



    Eine Auswertung von Forschern vom Imperial College London findet in untersuchten britischen Daten auch keine Hinweise darauf:


    https://www.reuters.com/busine…ta-study-says-2021-12-17/


    Zitat

    We find no evidence (for both risk of hospitalisation attendance and symptom status) of Omicron having different severity from Delta,

  • Ist es noch nicht, aber ich würde mal behaupten, dass ein Ende mit Schrecken besser ist als ein Schrecken ohne Ende. Hier jetzt genau abzuwägen, was der vermeintlich beste Weg ist, das ist ohnehin schon schwierig genug. Man muss kein Schwurbler sein um zu erkennen, dass die kontaktbeschränkenden und andere Maßnahmen ebenfalls sehr ungesund ist. Das lässt sich inzwischen auch in Zahlen ausdrücken und betrifft alle Altersgruppen. Mir wäre das Erreichen des endemischen Zustands durch eine hohe Impfquote ohne Impfpflicht am liebsten gewesen. Ich halte eine hochinfektiöse, aber etwas weniger gefährliche Variante für besser, als den Lauterbachschen Extremismus.

  • Mist...

  • Novavax ist zugelassen, dann wird sich Sahra Wagenknecht jetzt bestimmt bald impfen lassen.


    Das werden viele machen lassen, aber Zulassung und wie viele Impfstoffe kommen in meiner Praxis an sind zwei Dinge : )


    Produziert wurde er ja mal für Alpha, vielleicht schon Teile von Delta, die Wirksamkeit muss man dann erstmal abwarten (weicht ja nicht selten von den eigenen Angaben ab).


    Vor 6 Wochen habe ich noch geschätzt wird werden, wie letztes Jahr, das Konsumfest ungestört zuende bringen (trotz hoher Belastung, wie letztes Jahr) und direkt danach wird hart durchgegriffen.

  • Ich halte es zwar für möglich, dass wir genug Durchseuchung gehabt haben, um im nächsten Winter keine völlig überfordernde Krankheitsschwere mehr zu bekommen, aber so ein bisschen Omikron-Verbreitung, die die sich aufbauende "booster"-Wand durchbricht, und noch mehr Ungeimpfte erreicht, würde sicherlich die Nachhaltigkeit erhöhen.


    Bundesland IQV
    DIQE
    UGQ DQ
    Baden-Württemberg 68.6 2.2 29.2 2.8
    Bayern 68.9 2.1 28.9 3.5
    Berlin 70.7 3.5 25.8 2.2
    Brandenburg 63.7 3.1 33.3 3.1
    Bremen 82.1 4 13.9 1.3
    Hamburg 76.1 2.3 21.5 1.2
    Hessen 69.2 4 26.8 1.6
    Mecklenburg-Vorpommern 68.6 2.9 28.4 1.9
    Niedersachsen 72 3.2 24.8 1.2
    Nordrhein-Westfalen 73.5 3.7 22.8 1.5
    Rheinland-Pfalz 69.6 4.7 25.7 1.6
    Saarland 76.5 3 20.5 1.9
    Sachsen 59.6 2.9 37.5 5.5
    Sachsen-Anhalt 66.8 2.2 30.9 3.3
    Schleswig-Holstein 74.8 2.3 22.9 0.9
    Thüringen 64.5 2.7 32.8 4.8


    IQV - Impfquote, vollständige Impfung, DIQE - Differenz zur Impfquote für Erstimpfungen, UGQ - Anteil Ungeimpfte. DQ - Durchseuchungsquote basierend auf Fällen seit dem 1. Oktober 2021

    Diskrepanz durch fixierte Fallzahlen ist 0.72% der Gesamtbevölkerung.


  • https://www.rki.de/DE/Content/…lungen/PM_2021-12-21.html


    Zitat

    Die STIKO aktualisiert ihre Empfehlung zur COVID-19-Auffrischimpfung hinsichtlich des Impfabstands. Für alle Personen, für die bisher nach zweifacher Impfung oder Infektion eine Auffrischimpfung (3. Impfung) bzw. eine einzelne Impfung mit einem Abstand von 6 Monaten empfohlen war, wird ab sofort ein verkürzter Abstand von mindestens 3 Monaten empfohlen.

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