Der SARS-CoV-2-Thread

  • Ja, sach ich ja. In die Welle gerade passt Omikron und Impfflichtdebatte voll rein, unsere Inzidenz hier ist vergleichbar mit 'nem Gebäude, was die Feuerwehr mehr oder weniger kontrolliert abbrennen lässt, während sie sich über die gefährlich gelagerten Gastanks im Nachbarort unterhalten.


    Geil wäre es ja, wenn Omikron 'nen unfuckingfassbaren R-Wert hat, aber effektiv ein harmloses Virus a la Syd ist und die krankheitsverläufe harmlos sind.

  • [...] Ein schöner Gegenentwurf zum Sahra Video von Mai, da noch mal kurz erklärt, warum die Impfung doch ganz nice ist. Wieder mal der Gesellschaft nen Bärendienst erwiesen Wagenknecht...



    Ich muss aber sagen, diese Aussage, dass die (vom Janssen-Impfstoff abgesehen) beiden Impfungen nicht "vollständig" sind, aber die dritte schon, finde ich problematisch. Kommt aber nicht von ihr, sondern geht schon eine Weile rum. Ich denke zwar, sogar bei gesunden Menschen könnte der Schutz gegen schwere Erkrankung auch noch von einer Auffrischimpfung profitieren - nicht sicher, ob das schon gezeigt wurde - aber ich sehe keinen Grund, warum der Rückgang neutralisierender Antikörper auf ein Niveau, das die Infektion wieder zulässt, sich nicht wiederholen wird. Ich bezweifle, dass man die baseline durch die Auffrischimpfung heben kann. Also mit welcher Begründung kann man da diesmal von Vollständigkeit sprechen? Insofern sollte man einfach von einer temporären zusätzlichen Maßnahme sprechen. Und sowas ähnliches, sagt sie ja im Anschluss auch noch.


    (Man könnte auch einfach von einer Auffrischimpfung sprechen. Denn ehrlich gesagt, ich bin nicht sicher, ob alle, die mit diesem Konzept vertraut sind, wissen, dass ein "booster" das selbe ist.)


    Das heißt nicht, dass durch Rückgang des Infektionsschutzes nach einiger Zeit auf Dauer eine höhere Gefährlichkeit durch SARS-CoV-2 bestehen muss. Die gegenwärtige Situation mit einer impfstoff-vermittelten Prä-Endemizität, die vorallem auf Immunität gegen Spike basiert, kann sich - mal abgesehen von den Immunitätslücken bei den Ungeimpften - schon noch deutlich von der späteren wirklichen endemischen Phase unterscheiden. Nach mehreren Runden Exposition gegenüber dem Virus, bei einigen vielleicht unterstützt durch angepasste Impfstoffe, wird sich eine andere Breite an Immunität gegen verschiedene Varianten von SARS-CoV-2 entwickeln. Man darf auch nicht vergessen, dass wir zur Gefährlichkeit der anderen Coronaviren des Menschen gar nicht so viel wissen, da bei herkömmlichen viralen Atemwegserkrankungen, selten der Erreger bestimmt wird. Sie können in jedem Fall auch eine Lungenentzündung auslösen und wer weiß, wie die ohne die verbreitete Immunität gegen diese Viren verlaufen würde.

  • Ansonsten sagt das Video ja auch noch, dass mein Ende-mit-Schrecken-Szenario wegen rechtzeitiger politischer Intervention wohl ausbleiben wird ("* hoffe ich zumindest"), aber sehe ich bisher nicht. Und aus meiner Sicht schulden wir es dem Krankenversorgungssystem aus seinem Crash das maximale an Nachdurchseuchung rauszuholen.

  • Okay, ich denke mit der hier war es das erstmal mit neuen Grafiken, aber nachdem ich die Verteilung des Zeitabstands seit vollständiger Impfung hatte, dachte ich mir, kann man doch auch nochmal mit der Abnahme der Wirksamkeit vergleichen:




    Die blauen Kurven sind der Anteil Zweitimpfungen, die x Tage zurück liegen, genauer 90, 120, 150 oder 180 Tage (ca. 3, 4, 5, 6 Monate), an der gerade aktuellen Zahl aller Zweitimpfungen. Die Bezugsgröße ändert sich also die ganze Zeit.


    Die roten Kurven sind die gemessene Impfwirksamkeit gegen symptomatische Infektion für die Altersgruppen 18-59 und ab 60 Jahre und zwar immer am Ende des zugehörigen Zeitraums, in dem die Zahl von Infektionen bei Ungeimpften und die Zahl von Impfdurchbrüchen zur Berechnung der Wirksamkeit ermittelt wurde. Der Zeitraum sollte immer die vier Wochen davor umfassen.


    Die violette Linie ganz unten sind die Drittimpfungen bezogen auf die Gesamtbevölkerung. Habe ich mal noch zur groben Orientierung mit reingenommen.


    Ich würde sagen, so bei der gestrichelten Linie sieht man eine deutlichere Abnahme der Wirksamkeit (bei 18-59 Jahre vielleicht auch schon etwas früher). Man sieht, dass der Anteil der Zweitimpfungen, die 3 Monate oder mehr (x=90) zurück liegen vorher schon deutlich zugenommen hat. Für einen Zusammenhang mit der Wirksamkeit kommen eher der Ablauf von 4 oder 5 Monaten (x=120 oder 150) seit Impfung in Frage. Die Drittimpfungen sollten in jedem Fall für einen rescue sorgen, es sei denn die Durchseuchung und die damit steigende Immunität unter den Ungeimpften dominiert.

  • Sie können in jedem Fall auch eine Lungenentzündung auslösen und wer weiß, wie die ohne die verbreitete Immunität gegen diese Viren verlaufen würde.

    Man könnte gefährdete Gruppen im großen Rahmen gegen Pneumokokken impfen, dann hätte man 1 Impfung die gegen die 23 verbreiteten Erreger von Lungenentzündung wirkt und das 5 Jahre lang. Am Ende sterben auf den Intensivstationen Menschen an Lungenentzündungen...


    Die Kommunikation war von Tag 1 verheerend und ein einziger Vertrauensverlust, jetzt die dritte Impfung die alles wieder gut machen soll, aber wie bei den anderen wird dadurch gesellschaftlich eigentlich nichts besser. Nach 2 Jahren? Neue Mutante, Pharmaonkel ruft "Neues Spiel, neues Glück!"...

  • Finde auch, dass das Wagenknecht-Video geht. Sie hat auch ein Beitrag gemacht, wo sie anspricht, wie sehr in der Gesundheit und Krankenhäuser eingesparrt wurde, was gut war imho.

    Das Mailab ist auch in Ordnung.

    Nur sie hat das "Mittelalterdurchseuchungs-Szenario" genannt, was zwiespältig ist und Mittelalterforscher auf der gesamten Welt würden sich darüber aufregen. Unsere Maßnahmen entstanden zum großen Teil noch aus dem Mittelalter! Typische abgehobene Akademikerin ohne Rücksicht auf die Mittelalterianer!

  • Also wenn Impfpflicht, wärs dann nicht erstmal sinvoll die bei den über 60 Jährigen umzusetzen, zusammen mit verpflichtender Boosterung bei den über 60 Jährigen? Hilft jetzt ja recht wenig, wenn die unter 30-Jährigen zwangsgeimpft werden und die Superbesorgten unter 60 Jährigen sich boostern lassen, wärend oben ein Teil der über 60 Jährigen, die im Sommer noch geschützt war, aus dem Schutz rausfällt. Finde ich nicht so sinnvoll ein Impfzertifikat 9 Monate gültig zu lassen, obwohl der Schutz nach 6 Monaten auf (25%?) abgesunken ist. Grade wenn die Impfung das Risiko um den Faktor 20 absenkt, ein Alter von 70 statt 30 das Risiko aber über den Faktor 20 erhöht. 30 Jährige Frau zu 70 Jähriger Mann sogar Faktor 30. Das Risiko von den über 70 Jährigen wird durch Impfung also grade auf das der 30 Jährigen Ungeimpften abgesenkt


    Ich mein Impfen geht jetzt ja ab 5 Jahren. Würde eine Impfpflicht demnach für alle ab 5 Jahren gelten?


    Also vor 6 Monaten waren ~15% zweifach geimpft, jetzt sind erst 10% geboostert. Das sind etwa 4 Millionen Verlust. Dazu ist bei den 18-59 Jährigen die Boosterquote bei ~5%, ich weiß allerdings nicht, wie hoch da die Zweitimpfquote vor 6 Monaten war.


    Ungeimpfte die sich impfen lassen könnten haben wir (100%-72%-10%)*82Mio = 18%*82Mio = 14.5Mio.


    Das heißt Boosterverluste + Ungeimpfte die sich Impfen lassen könnten etwa 20Mio.


    Vor 5 Monaten und zwei/drei Wochen haben wir in etwa pro Tag 500.000 Menschen Zweitgeimpft. Da müssen wir also nächste übernächste Woche mit dem Boostern hin.



    Wenn wir die Boosterverluste + die Ungeimpften bis Anfang nächsten Jahres Impfen wollen würden, wären das zusätzlich nochmal 500.000/Tag. Das sind nochmal 200.000 mehr, als wir für ein paar Wochen im Juni als Spitze bei den Impfungen hatten. Und da waren die Impfzentren noch voll in Betrieb.









    Ab davon. Wir hatten jetzt Monatelang einen R Wert von 1,2! 1,2! NUR 1,2.

    Kann mir doch keiner erzählen, dass wir es nicht durch irgendwelche Maßnahmen, die deutlich weniger Invasiv sind als Lockdown oder Impfpflicht, geschafft hätten, die Ansteckungsrate um 25% zu senken. Naja, 2G scheints ja jetzt auch schon zu bringen. Ne vernünftige Teststrategie im Herbst + verplichtend installierte und angeschaltete Coronawarnapp bei Restaurantbesuchen und vergleichbare Sachen + mal vernünftige Werbekampagne für das Ding hättens meiner Meinung nach schon viel früher gebracht.

  • Also wenn Impfpflicht, wärs dann nicht erstmal sinvoll die bei den über 60 Jährigen umzusetzen, zusammen mit verpflichtender Boosterung bei den über 60 Jährigen?

    Die älterre Bevölkerung und die Schüler bis Arbeitsalter würde ich gleichberechtigt impfen, die einen weil sie den Schutz dringend brauchen, die anderen weil sie die Hauptverbreitungsgruppe sind. Die Impfung sollte man jetzt auch überall bekommen, vom Impfzentrum über Ärzte und Apothekary, und am besten steht neben dem Hendlwagen auch ein Impfwagen auf dem Supermarktparkplatz.


    Ich mein Impfen geht jetzt ja ab 5 Jahren. Würde eine Impfpflicht demnach für alle ab 5 Jahren gelten?

    Das trauen sie sich nicht mal direkt nach der Bundestagswahl...


    Ne vernünftige Teststrategie im Herbst + verplichtend installierte und angeschaltete Coronawarnapp bei Restaurantbesuchen und vergleichbare Sachen + mal vernünftige Werbekampagne für das Ding hättens meiner Meinung nach schon viel früher gebracht.

    Eine ernsthaft durchgezogene Test- und Impfstrategie wäre mal schön. Die Warnapp halt ich eher für unnütz und Geldverbrennung, zumindest solange die Ergebnisse keinen interessieren. Erfahrungsberichte aus dem Großraum München waren etwa "Rote Warnung vor Kontakt, Anruf beim Gesundheitsamt-> solange sie keine Symptome haben alles OK, Nein einen Test bekommen Sie nicht, guten Tag."



    Wir impfen ja auch weiterhin fleißig gegen den Wuhantyp, wenn ich das richtig verstanden habe. Ich kann mir vorstellen, dass es Zeit und Geld Kostet die Produktion umzustellen und man mit der laufenden Gelddruckmaschine zufrieden ist, aber nachdem man Delta schon verpennt hat wäre es doch nett Omikron mitzunehmen, schlechter als die Wuhandinger wird's ja nicht sein. Das alte Zeug kann man ja immernoch im Zweiten Schuß der Grundimmunisierung verwenden, damit nix schlecht wird, oder wenigstens Auffrischen könnte man doch mal mit dem neuen heißen Scheiß. Wir impfen ja auch nicht gegen die Grippe der vorletzten Saison.

  • Man könnte gefährdete Gruppen im großen Rahmen gegen Pneumokokken impfen, dann hätte man 1 Impfung die gegen die 23 verbreiteten Erreger von Lungenentzündung wirkt und das 5 Jahre lang. Am Ende sterben auf den Intensivstationen Menschen an Lungenentzündungen...


    Nur, bei der CoViD-19-Pneumonie hast du auch mal eine bakterielle Beteiligung, aber das ist nicht der eigentliche Auslöser und damit nicht der Grund, warum die meisten Leute sterben.

  • Also wenn Impfpflicht, wärs dann nicht erstmal sinvoll die bei den über 60 Jährigen umzusetzen, zusammen mit verpflichtender Boosterung bei den über 60 Jährigen? Hilft jetzt ja recht wenig, wenn die unter 30-Jährigen zwangsgeimpft werden und die Superbesorgten unter 60 Jährigen sich boostern lassen, wärend oben ein Teil der über 60 Jährigen, die im Sommer noch geschützt war, aus dem Schutz rausfällt.


    Also im Bereich 60-70 Jahre vielleicht noch, aber wenn man ehrlich ist, ab 70 Jahre sterben die Leute schon relativ schnell, wenn sie schweres CoViD-19 entwickeln. Diejenigen, die am Ende ungewöhnlich lange Kapazität auf den Intensivstationen belegen und, da sich dieser Ausbruch zieht, immer mehr ansammeln werden, sind eher so in ihren Dreißigern bis Sechzigern. Und die Prognose ist ja weiter schlecht, so die Hälfte verstirbt, nachdem sie viele Wochen gelegen haben.


    Die Wirksamkeit des Impfschutzes dagegen hospitalisiert oder intensivpflichtig zu werden, unterscheidet sich in den Altersgruppen 18-59 Jahre und ab 60 Jahre aber eigentlich nicht, was auch insofern interessant ist, da die Älteren als Gruppe ja doch wesentlich früher geimpft wurden. Sie ist bisher auch noch einigermaßen stabil.


    (Und wenn sie jetzt abnimmt, würde ich dahinter den Effekt des Ausbruchs sehen.)


    Ich mein Impfen geht jetzt ja ab 5 Jahren. Würde eine Impfpflicht demnach für alle ab 5 Jahren gelten?


    Ich glaube die EU hat den Impfstoff tatsächlich noch nicht zugelassen, bisher gibt es nur die EMA-Empfehlung.

  • Wir impfen ja auch weiterhin fleißig gegen den Wuhantyp, wenn ich das richtig verstanden habe. Ich kann mir vorstellen, dass es Zeit und Geld Kostet die Produktion umzustellen und man mit der laufenden Gelddruckmaschine zufrieden ist, aber nachdem man Delta schon verpennt hat wäre es doch nett Omikron mitzunehmen, schlechter als die Wuhandinger wird's ja nicht sein.


    Wenn du ein paar Monate warten kannst, bekommst du es vielleicht.


    Wir impfen ja auch nicht gegen die Grippe der vorletzten Saison.


    Aber auch nicht wirklich gegen die der nächsten Saison, sondern wie wir ein Dreivierteljahr vorher glauben, dass die nächste Grippesaison aussehen könnte.

  • Wenn du ein paar Monate warten kannst, bekommst du es vielleicht.

    Das haben sich einige schon im Bezug zu Delta erhofft, war wohl nix... (Bezug Kekulé 249 22:34)


    Aber auch nicht wirklich gegen die der nächsten Saison, sondern wie wir ein Dreivierteljahr vorher glauben, dass die nächste Grippesaison aussehen könnte.

    Eben, bei Corona können wir den Varianten die sich durchsetzen doch zuschauen (wir in Deutschland eher nicht, weil wir uns die Augen zuhalten/ wenig sequenzieren), da sollte die Trefferquote höher sein. Bei den Mondpreisen die Biontek momentan abgreift, könnte man doch erwarten, dass die Anpassung an die zur Zeit im Kommen befindlichen Variante parallel mitlauft, der Wuhantyp ist fertig R&D kann jetzt schlafen...

  • Bei den Mondpreisen die Biontek momentan abgreift, könnte man doch erwarten, dass die Anpassung an die zur Zeit im Kommen befindlichen Variante parallel mitlauft, der Wuhantyp ist fertig R&D kann jetzt schlafen...

    Ich kann mir gar nicht mal vorstellen, dass R&D da ultra viel zu tun hat, wenn der neue Mutationstyp schon sequenziert vorliegt - demnach legt man den ganzen Kackfirmen Ihren Rechercheaufwand ohnehin wieder gratis auf den Tisch (nicht, dass ich damit grundsätzlich in punkto Medizin ein Riesenproblem hätte). Prinzipiell ist das dann eher 'ne Aufgabe der Verfahrenstechniker, das jetzt anzupassen, da müssten aber ja bei 20-30 Basenpaaren doch nicht ein mal wirklich schwer die Rezepturen angepasst werden (ich als Naivling stelle mir da jetzt einfach mal vor, dass da Vier Tonnen stehen, jeweils mit der Aufschrift A, G, C und U) Ich bin da jetzt nicht drin, wie das en Detail aussieht, aber auch die Zulassung für den "neuen Impfstoff" sollte doch deutlich einfacher ablaufen. War das nicht der Gag der ganzen mRNA-Nummer, dass die Anpassung deutlich leichter abläuft? Hmm....

  • Das haben sich einige schon im Bezug zu Delta erhofft, war wohl nix... (Bezug Kekulé 249 22:34)


    Weil sie letztlich die Notwendigkeit nicht gesehen haben und wirklichen Dissenz dazu, habe ich im Bereich der Forschung eigentlich auch nirgendwo gesehen.


    Wenn man ein etwas verändertes Spike-Protein hat, dann ist es sehr unwahrscheinlich, dass zum Beispiel Anti-Spike-Antikörper gar nicht binden. Sie binden etwas schlechter. Wenn man viel davon hat, gerade nach einer Auffrischimpfung ist das der Fall, dann verkleben sie mit ihrer Masse trotzdem die Viren, was dem Körper die Zeit für eine Anpassung auf die neue Form von Spike gibt, die aber vielleicht gar nicht mehr groß zum Einsatz kommt.


    Bei Omikron ist die Zahl von Veränderungen in Spike nochmal deutlich höher als bei Delta. So dass es möglich ist, dass man diesmal anpassen muss. Biontech macht jetzt die Neutralisierungsexperimente und will das in zwei Wochen festgestellt haben:


    https://www.theguardian.com/so…ine-in-100-days-if-needed


    Zitat

    The company says it will know in two weeks whether its current vaccine is likely to be sufficiently effective against the B.1.1.529 variant, now named Omicron by the World Health Organization, based on lab-based experiments.


    Eben, bei Corona können wir den Varianten die sich durchsetzen doch zuschauen (wir in Deutschland eher nicht, weil wir uns die Augen zuhalten/ wenig sequenzieren), [...]


    Wir sequenzieren seit letztem Winter auch ordentlich. Mehr, wenn gerade eine Variante in Mode und sonst wenig los ist. Wird mit Omikron jetzt vermutlich wieder hochgehen (grauer Bereich ist die typische Nachmeldungsphase, denke nicht, dass man gerade auf Null ist):





    Aber das ist seit Monaten sehr langweilig. Im Wesentlichen alles Delta:




    Bei den Mondpreisen die Biontek momentan abgreift, könnte man doch erwarten, dass die Anpassung an die zur Zeit im Kommen befindlichen Variante parallel mitlauft, der Wuhantyp ist fertig R&D kann jetzt schlafen...


    Haben sie schon gemacht, bloß nicht verwendet:


    Zitat

    So far, vaccines have held up well against new variants, such as Beta and Delta, but the emergence of these variants served as practice runs.


    BioNTech/Pfizer and AstraZeneca are already running clinical trials on tweaked vaccines and discussing with regulators what new evidence would be needed to support their approval.

    “Pfizer and BioNTech … have begun clinical trials with variant-specific vaccines (Alpha and Delta) to collect safety and tolerability data that can be provided to regulators as part of the blueprint studies in the event of an needed variant-specific vaccine,” the companies said in a statement.

  • Ich bin da jetzt nicht drin, wie das en Detail aussieht, aber auch die Zulassung für den "neuen Impfstoff" sollte doch deutlich einfacher ablaufen. War das nicht der Gag der ganzen mRNA-Nummer, dass die Anpassung deutlich leichter abläuft? Hmm....


    Sie sagen hier drei Monate:


    https://www.theguardian.com/so…ine-in-100-days-if-needed


    Zitat

    BioNTech says it could produce and ship an updated version of its vaccine within 100 days if the new Covid variant detected in southern Africa is found to evade existing immunity.


    Fängt man natürlich wieder mit null Dosen im Lager an.

  • Fängt man natürlich wieder mit null Dosen im Lager an.

    Die werden das doch nicht alles in einem Topf kochen, und so ein Bioreaktor oder wie immer die blackmagick da abläuft. Da kann man doch bestimmt eine Produktionsstraße umrüsten....


    Wemir danke dir, grad die Variantenüberwachung beruhigt mich schon fast. die Graphik "von Alpha zu Delta" nenn ich mal ne feindliche Übernahme, 1/4 Jahr mit etwas Artenvielfalt und dann total domination... schon heftig, war das nur in Deutschland?

    Sonst haben wir ja das halbe grichische Alphabet ausgelassen.

  • Die werden das doch nicht alles in einem Topf kochen, und so ein Bioreaktor oder wie immer die blackmagick da abläuft. Da kann man doch bestimmt eine Produktionsstraße umrüsten....


    Ich denke, wenn man sich mal dazu entschieden und die Zulassung hat, kann man das recht schnell umstellen. Aber das was sie im Moment ausliefern ist ja der Produktionslauf ein, zwei, drei (?) Monate zurück. Bis das alles durch die Qualitätssicherung und schließlich beim Kunden ist, dauert. Also unser Lager fängt bei Null an.


    danke dir, grad die Variantenüberwachung beruhigt mich schon fast. die Graphik "von Alpha zu Delta" nenn ich mal ne feindliche Übernahme, 1/4 Jahr mit etwas Artenvielfalt und dann total domination... schon heftig, war das nur in Deutschland?


    Mittlerweile in den meisten Ländern der Welt:


    https://covariants.org/per-country

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