Der SARS-CoV-2-Thread

  • Es ist zwar nicht völlig undenkbar, dass jemand mit großer Diskussionsbereitschaft und einer im Mainstream verorteten Positionierung zur CoViD-19-Pandemie hier aufschlägt und direkt in eine Diskussion mit Dys verwickelt wird. Und es ist nicht mal unplausibel, dass man Dys erstmal für vernüftigen Diskussionspartner hält. Aber es ist eben auch sehr vorteilhaft aus seiner Sicht, wenn durch diese Diskussionsbereitschaft alle seine Beiträge als Zitat stehen bleiben können. Eine solche Figur könnte sogar eigene storyline durchmachen, wo sie skeptisch beginnt und dann mit der Zeit die besser klingenden Argumente der Alternativerzählung zur Pandemie aus Fairness konzidiert. Usw. usf.

    Nein! Wemir!


    Um Himmels Willen. Bring' ihn doch nicht auf solche ideen!

  • Genau den Punkt seinen Beiträgen durch das Zitieren eine längere Bestandszeit zu geben habe ich auch gesehen. Das lässt sich aber denke ich recht einfach daran sehen dann, ob nach der Klarstellung nun weiter zitiert wird oder eben nicht.


    Kommts euch nicht komisch vor, wenn jemand der gerade 7-8 Statements geschrieben hat, quasi als erstes Doppelaccounts etc. vorgeworfen werden? Ich find das bedenklich.

    Das ist das Trauma...

    und eine Begründung für das Verhalten hast du obendrüber

  • Es ist zwar nicht völlig undenkbar, dass jemand mit großer Diskussionsbereitschaft und einer im Mainstream verorteten Positionierung zur CoViD-19-Pandemie hier aufschlägt und direkt in eine Diskussion mit Dys verwickelt wird. Und es ist nicht mal unplausibel, dass man Dys erstmal für einen vernüftigen Diskussionspartner hält. Aber es ist eben auch sehr vorteilhaft aus seiner Sicht, wenn durch diese Diskussionsbereitschaft alle seine Beiträge als Zitat stehen bleiben können. Eine solche Figur könnte sogar eine eigene storyline durchmachen, wo sie skeptisch beginnt und dann mit der Zeit die besser klingenden Argumente der Alternativerzählung zur Pandemie aus Fairness konzediert. Usw. usf.

    OK, jetz hab ich das ganze Konstrukt erst gecheckt. Ihr denkt ich hab enen Doppelaccount und führe "ne Unterhaltung" mit mir selbst, damit das Gelöschte in den Zitaten, stehen bleibt... Alter. OK, was ihr auch immer denkt^^ ... vllt bin ich mit 36 auch zu alt für den Kram hier, aber irgendwie bezweifle ich, dass unter den Voraussetzungen sinnvolle Diskussionen möglich sind... ich schau heut Abend nochmal rein obs ne -irgendwie- nachvollziehbare Reaktion gibt, sonst werd ich eben sonstwo nach interessanter Diskussion suchen... völlig sinnlos sich den Tag mit so einem ÖPopanz zu versauen!

  • Lieber mal wieder über völlig unwichtige Sachen diskutieren:

    Coronahilfen für Selbständige: Steinschleuder ohne Stein

    Die Coronahilfen für Kleinstunternehmen und Soloselbstständige sind eine Mogelpackung. Viele müssen Gelder zurückzahlen.


    Die Lufthansa erhielt 5,8 Milliarden, der Reisekonzern TUI 1,2 Milliarden. Daimler schüttete mitten in der Pandemie 1,4 Milliarden Euro Dividende aus, zugleich sparte der Autobauer 700 Millionen durch Kurzarbeitergeld. Großkonzerne profitierten von der „Bazooka“, einer Panzerabwehrwaffe, die SPD-Finanzminister Olaf Scholz martialisch zu Beginn der Coronakrise versprach. Die Unterstützung für Gastwirte, Musikerinnen oder freie Grafiker ist im Vergleich eine Steinschleuder – ohne Stein. [...]

    Der Umgang mit Kleinstunternehmen in der Coronakrise belegt ein politisches Versagen. SPD-Minister Hubertus Heil ist stolz auf das Kurzarbeitergeld, sogar die Sozialabgaben der Be­zie­he­r:in­nen übernimmt der Staat. Festangestellte werden gut versorgt, Frei­be­ruf­le­r:in­nen mit Brosamen abgespeist.

    Wirksam sind die Zuschüsse nur dort, wo Betroffene hohe Mieten für Läden und Büros zahlen oder Leasingverträge bedienen mussten. Im Gegensatz zu Künstlerinnen oder anderen Heimarbeitern konnten sie diese Kosten anrechnen lassen. Eigentümer und kreditgebende Banken erhielten zuverlässig ihr Geld.

    So entpuppt sich die angebliche Unterstützung von Minibetrieben als Subvention ganz anderer Art: Nutznießer sind Immobilienfirmen und Versicherungskonzerne, denen die teuren Objekte gehören. Deren Profite wurden gesichert – Selbstständige hingegen mit gebrochenen Versprechen im Regen stehen gelassen.

    Die Aussichten bleiben düster: In der Veranstaltungswirtschaft mit ihren langen Planungsvorläufen ist völlig unklar, was künftig stattfinden darf. „Im Herbst und Winter nur digital“, bekommen Musikerinnen oder Messebauer derzeit zu hören. Selbst Termine in 2022 stehen unter Vorbehalt, frühestens 2023 könnte analoge „Normalität“ einkehren.

  • In den Daten von impfdashboard.de sieht man mittlerweile tatsächlich eine Diskrepanz bei den verbrauchten Impfdosen zwischen Erst- und Zweitimpfung:


    https://impfdashboard.de/daten


    date

    dosen_biontech_erst_kumulativ

    dosen_biontech_zweit_kumulativ

    2021-09-12 38672744 40190740


    date

    dosen_moderna_erst_kumulativ

    dosen_moderna_zweit_kumulativ

    2021-09-12 4425806 5086530



    Zusammen 2178720 Dosen. Hm, als was wird denn die einzelne Impfdosis einer genesenen Person gezählt?

  • Ah Moment, die Impfserien sind ja zum Teil gemischt. Bei Vaxzevria sind es zum Beispiel 9227365 Erstimpfungen, aber nur 3443691 Zweitimpfungen. Das sind fast 6 Millionen Dosen Differenz. Die muss man zu einem größeren Teil wohl bei den Dosen für die Zweitimpfung bei den mRNA-Impfstoffen abziehen.


    Also wenn man von allen Erstimpfungen die vergebenen Dosen von Janssen-Impfstoff und die Zweitimpfungen abzieht, kommt man auf 3.6 M:


    55315227 - 2989846 - 48720961 = 3604420


    Ich denke, die Impfung bei Genesenen wird als Zweitimpfung im Sinne einer Abschlussimpfung gezählt. Dann hätten wir 3.6 M Impfungen offen. Erscheint mir ein bisschen viel angesichts der Erstimpfungen im letzten Monat. Da holen sich wohl nicht alle ihre zweite Impfung ab.


    (Da die Zahl der Zweitimpfungen bisher insgesamt nicht größer ist als die der Erstimpfungen und die Impfstoffe getauscht werden, kann ich hier doch nicht auf fehlende Erstimpfungen in der Datenerhebung schließen.)

  • Ich habe mich sofort geimpft, sobald es möglich war.

    Aber so ganz sicher bin ich mir noch net, man liest ja immer auch von Nebenwirkungen. Alles nur Querdenker-Geschwurbel?

    Ich hatte relativ starke Nebenwirkungen, aber wie starke "Nebenwirkungen" hätte ich mit Corona gehabt?


    Also lieber Impfen und notfalls liegt man ein paar Tage im Bett und dann ist auch wieder gut. Die meisten die ich kenne hatten kaum bzw. gar keine Nebenwirkungen.

  • Hatte tatsächlich keine. Selbst die Zweite - und da hatte ich mich aus Erfahrungen von Bekannten auf einen Off-Tag eingestellt – war problemlos.


    Aber auch die Impfreaktionen, von denen ich von besagten Bekannten gehört hatte, waren nicht der Rede der wert. Das ist natürlich nur anekdotisch aber wenn Du nach meiner Meinung fragst, wüßte ich nicht, was dagegen spräche.

  • https://www.aerztezeitung.de/P…n-Raetsel-auf-421838.html



    Fast alle Erwachsenen haben Antikörper

    Interessant: laut Office of National Statistics (ONS) haben inzwischen 94 Prozent der volljährigen Patienten in England COVID-Antikörper. Bei den 16- bis 24-Jährigen seien es immerhin schon 80 Prozent, so das Statistikamt. Mehr als die Hälfte der 16- und 17-Jährigen hätten ihre Antikörper durch eine Infektion erlangt.

    Die Regierung sieht dies als gutes Zeichen auf dem Weg zur Herdenimmunität. Allerdings gibt es Zweifel daran, wie verlässlich die ONS Daten tatsächlich sind. Daher warnen in diesen Tagen Wissenschaftler immer wieder davor, durch zu hastige Lockerungsmaßnahmen die frühen Impferfolge im Kampf gegen das Virus leichtfertig aufs Spiel zu setzen.

    Ein weiterer Faktor dürfte nach Einschätzung von Epidemiologen die Tatsache sein, dass die Zahl der vorgenommenen COVID-Tests von Tag zu Tag und von Woche zu Woche stark variieren kann. Einige Ärzte vermuten, Patienten vermieden die Tests, um nach einem positiven Befund nicht in Quarantäne zu müssen. Freilich: „Das allein reicht nicht aus, um das Phänomen der sinkenden Zahlen zu erklären“, so Professor James Naismith von der Universität Oxford.

    Gleichzeitig überwiegt bei Ärzten und Wissenschaftlern die Einschätzung, man wisse nach wie vor zu wenig über das Virus und Virus-Mutationen, um schon jetzt verlässliche Aussagen zu treffen, wie sich die Pandemie im Herbst und Winter weiter entwickeln werde.


    Großartig, aber schwer erklärbar

    „Die sinkenden Fallzahlen sind großartige Neuigkeiten, aber sie sind auch verwirrend und schwer zu erklären vor dem Hintergrund der Aufhebung der Anti-COVID-Maßnahmen“, so der Virologe Stephen Griffin von der Universität Leeds.

    Zumindest in einem scheinen sich Wissenschaftler und Ärzte im Königreich derzeit einig zu sein: die noch im Frühjahr von der Regierung an die Wand gemalten Horror-Szenarien, dass sich in Großbritannien täglich bis zu 100.000 Patienten neu mit COVID infizieren könnten, waren von Anfang an zu pessimistisch und auch unrealistisch. „Das war von vornherein nicht plausibel und es war unrealistisch, da bereits im Frühjahr klar war, dass die Infektionswelle als Folge der Delta-Mutation ihren Höhepunkt bereits erreicht hatte“, so Professor Paul Hunter von der Universität East Anglia.

  • Bekam 2x AZ. Erste Impfung brachte mir eine Nacht mit Schüttelfrost und am nächsten Tag leichte Spannungskopfschmerzen ein. Nach der Zweitimpfung dachte ich, man hätte mir Kochsalz gespritzt; Keinerlei Nebenwirkungen. Hatte allerdings auch die vollen 12 Wochen zwischen den Impfungen.


    KollegInnen (etwa 20, von denen ich's weiß;allesamt zwischen 20 und 55) hatten zumeist BNT oder Moderna (teilweise über Kreuz) abbekommen. Da fielen recht viele zwischendurch mal für 1-2 Tage aus, oder hatten sich im Lauf des Folgetages abgemeldet, weil der Kopf träge wurde.


    Die meisten älteren Damen und Herren in meinem Bekanntschafts- und Verwandschaftsumfeld hatten sich damals allesamt asap (mit BNT) impfen lassen, damit sie wieder Gruppenfahrten ins Grüne/Blaue machen konnten. Damals galten noch 6 Wochen Pause. Sonst sind die Leute allesamt sehr mitteilsam, wenn es um Wehwehchen geht -- da kam nun allerdings gar keine wehleidige Kommentierung. Also entweder war's Kochsalz, oder die Impfungen sind ohne wesentliche Impfreaktionen verlaufen.


    Positiv jedenfalls: Hab aus den jeweiligen Umfeldern noch von keinen Durchbrüchen oder schwereren Impfreaktionen gehört.


    Ein paar Ungeimpfte aus dem erweiterten Umfeld und selben Wohn- und Lebensregionen hatten sich was eingefangen. Von scheinbar sympthom-freien, über milde, bis hin zu schwereren Verläufen war da alles dabei. In zwei Fällen war's lethal (Covid-Lunge).


    Virusverbreitung können wir, denke ich, mittlerweile auch als endemisch ansehen. Impfreaktionen für Leute aus Kohorten, für die eine uneingeschränkte Impfempfehlung existiert, sind gering. Die gängigen Impfstoffe schützen nachweislich. Risiko, dass man mal für 1-2 Tage nicht so fit ist, oder gar komplett flach liegt, ist da. Andererseits war das (ohne Impfungen) in den Vorjahren häufiger angesagt, ohne dass ich dafür nen cooles Pflaster mit Tiermotiven bekommen hatte. ¯\_(ツ)_/¯


    Wenn du dich schützen möchtest, sind die Impfstoffe nachweislich gute, risikoarme Prophylaxe. Für mich ist's eine klare Kiste. Für dich und viele andere hoffentlich auch.

  • One-Shot Johnson hier - halben Tag 'nen schweren Arm. Das wars.


    Ich find's interessant, dass man nun aufgrund der Pandemie auf einmal Vorbehalte gegen das Impfen hat, wobei man sich früher wegen jedem Kackurlaub die benötigten Shots abgeholt hat. Jag dir das Zeuch in den Arm und gut ist.

  • Jag dir das Zeuch in den Arm und gut ist.


    Kann jeder Junkie bezeugen ...


    Ich hab bei Durchsicht des vergilbten Impfpass festgestellt ich lass mir die Pneumokokken auffrischen, immer rein mit dem Zeug - besser wie mit einer Lungenentzündung auf der Intensiv zu liegen.


    Interessant ist die Langzeitimmunität, 6-10 Jahre bis zur Auffrischung.... ist wahrscheinlich aus kapitalistischer Sichtweise unrentabel : )

  • Ah, jetzt verstehe ich, was Lauterbach meinte.


    https://www.bundestag.de/dokum…1/kw34-de-pandemie-855304


    Hm, da ist die grüne Position konsistenter. Die sagen auch in etwa "verbockt", aber deshalb bleibt nur die Verlängerung. Gut, den Punkt gebe ich Lauterbach als Wahlkampfrhetorik, auch wenn die linke Nichtzustimmung eher symbolischer Protest sein wird.


    Ne, ne, Punkt wieder einkassiert. Das ist das Abstimmungsergebnis:


    https://www.bundestag.de/parla…immung/abstimmung/?id=754


    Die Opposition hat geschlossen dagegen gestimmt. Also versagt / sich darauf verlassen, dass die Regierung schon ihre Mehrheit zusammen hat und nach Wunschdenken oder PR-optimiert abgestimmt.

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