Der SARS-CoV-2-Thread

  • Bei korrupten Deals ein marktüblicher Preis. Muss sich ja auch rechnen.


    https://www.spiegel.de/panoram…78-440d-a8dc-328eae632b49


    Sorfy ..hab nicht so viel Erfahrung, mich wollte noch nie einer mit Millionen bestechen.

    Ich dachte immer,man macht es so, dass es "ein Geschmäckle" hat -aber nicht durch die ganze Republik stinkt.

    1,50 zum Beispiel -wäre immer noch viel,viel zu teuer für diese Cent Artikel - aber ...

    11 fuffzich?

    Ich breche ab.


    Nur gut, dass die die Auszahlungen an die Selbständigen gestoppt haben.

    Bei der Regierung müssen wir sparen.

    Wir brauchen jeden Cent für deren Geschäfte.

  • Schlechte Nachrichten vom Impfstoffnachschub durch Astrazeneca: Ihr Plan die fehlenden Mengen für die EU, aus anderen Produktionsstätten außerhalb der EU zu beschaffen, fällt eventuell flach. Insbesondere die USA wollen nichts liefern:


    https://www.reuters.com/articl…ure-sources-idUSKBN2B32WL


    Zitat

    “The U.S. told us there was no way it would ship AstraZeneca vaccines to the EU,” said a senior official directly involved in EU-U.S. talks.


    Oder noch deutlicher:


    https://www.nytimes.com/2021/0…zeneca-united-states.html


    Zitat

    AstraZeneca has asked the Biden administration to let it loan American doses to the European Union, where it has fallen short of its original supply commitments and where the vaccination campaign has stumbled badly.


    The administration, for now, has denied the request, one official said.


    Hier nochmal von einer anderen Quelle, Richard Bergström, Impfstoff-Koordinator für Schweden:


    https://www.aljazeera.com/econ…vaccine-deliveries-report


    Zitat

    "We have found 75 million doses for the second quarter that were supposed to come from the U.K., the U.S. and to some extent India," Sweden’s vaccine coordinator, Richard Bergstrom, said in an interview with TV4. "Now we have just been told that the company won't be able to get those doses as there are export bans from the U.S. and India, and contractual obstacles to sending doses from the U.K."

  • Auch aus dem New York Times-Artikel das gleiche Problem hat Johnson and Johnson:


    Zitat

    Johnson & Johnson, which has authorization for its vaccine in the United States but fell behind on its production targets in both the United States and Europe, recently asked the United States to loan 10 million doses to the European Union, but the Biden administration also denied that request, according to American and European officials.


    Hier geht es aber um die Verschiebung zwischen designierten Produktionen. Es wäre nochmal eine ganz andere Nummer, wenn das Vorprodukt aus der EU, was zur Abfüllung dorthin geschickt wird, dann auf dem Rückweg aufgehalten würde. Meine Vermutung ist, dass das nicht der Fall sein wird. Aber ich hoffe die ganzen Transatlantik-Romantiker merken sich, was von dieser Beziehung zu halten ist.


    Geplante Lieferung an Ad26.COV2.S ist für das zweite Quartal 55 Millionen Dosen:


    https://www.reuters.com/articl…ure-sources-idUSKBN2B32WL


    Zitat

    [...] plans to deliver 55 million doses of its COVID-19 vaccine to the bloc in the second quarter of the year.


    Für Deutschland sind das anteilig etwa 10 M Dosen, natürlich braucht man nur eine Impfung, also 12% der Gesamtbevölkerung, die damit - wenn die Menge geliefert wird - im zweiten Quartal abgedeckt wären.

  • Deutsch-amerikanische Freundschaft ist mit Biden wieder angesagt, hab ich gehört ^^


    Tja.

    Haben wir was,was die dringend brauchen,was wir behalten können?

    Oder vllt sperren wir erstmal Ramstein zu?

  • Was spannend wird: dieser neue Impfstoff (kurz vor der Zulassung, ist das Johnson und Johnson?) soll ja hier gekocht und dann in den USA abgefüllt werden. Ich sehe da einen Konflikt am Horizont, denn ich glaube nicht das die USA dem Export des fertigen Produktes zustimmen bevor nicht in den USA jeder geimpft ist.


    Das heisst die EU müsste die Exportschranke schon vorher runterfallen lassen, quasi auf Verdacht. Und dann die bulk Ware hier abfüllen. Oder zugucken wie die gute Brühe aus den hiesigen Fabriken in den Oberarmen der Amis versickert. Beides erzeugt jetzt nicht so furchtbar geile Presse.

  • Was spannend wird: dieser neue Impfstoff (kurz vor der Zulassung, ist das Johnson und Johnson?) soll ja hier gekocht und dann in den USA abgefüllt werden. Ich sehe da einen Konflikt am Horizont, denn ich glaube nicht das die USA dem Export des fertigen Produktes zustimmen bevor nicht in den USA jeder geimpft ist.


    Das heisst die EU müsste die Exportschranke schon vorher runterfallen lassen, quasi auf Verdacht. Und dann die bulk Ware hier abfüllen. Oder zugucken wie die gute Brühe aus den hiesigen Fabriken in den Oberarmen der Amis versickert. Beides erzeugt jetzt nicht so furchtbar geile Presse.

    Natürlich würden die es nicht raus rücken.

    Machen sie ja jetzt schon nicht.

    Wer weiß wer wieder jemandem 250000 Okken zugeschustert hat, für die glorreiche Idee das in den USA abzufüllen und die lassen das dann "upsi" nicht raus.

    Konnte ja keiner ahnen...

  • Was spannend wird: dieser neue Impfstoff (kurz vor der Zulassung, ist das Johnson und Johnson?) [...]


    Ist zugelassen.


    Was spannend wird: dieser neue Impfstoff [...] soll ja hier gekocht und dann in den USA abgefüllt werden. Ich sehe da einen Konflikt am Horizont, denn ich glaube nicht das die USA dem Export des fertigen Produktes zustimmen bevor nicht in den USA jeder geimpft ist.


    Das heisst die EU müsste die Exportschranke schon vorher runterfallen lassen, quasi auf Verdacht. Und dann die bulk Ware hier abfüllen. Oder zugucken wie die gute Brühe aus den hiesigen Fabriken in den Oberarmen der Amis versickert. Beides erzeugt jetzt nicht so furchtbar geile Presse.


    Wie gesagt:


    Es wäre nochmal eine ganz andere Nummer, wenn das Vorprodukt aus der EU, was zur Abfüllung dorthin geschickt wird, dann auf dem Rückweg aufgehalten würde. Meine Vermutung ist, dass das nicht der Fall sein wird.


    Aber sagen wir mal es käme dazu, dann müsste man die Abfüllung in die EU verlegen, was das alles natürlich völlig verzögern würde. Aber das wäre das ganz große Porzellan zerschlagen. Da käme Trump nicht umhin einen tweet der Bewunderung zu faxen.

  • Wie gesagt:

    Huch, Deinen Beitrag hab ich wohl verpasst.


    Aber sagen wir mal es käme dazu, dann müsste man die Abfüllung in die EU verlegen, was das alles natürlich völlig verzögern würde. Aber das wäre das ganz große Porzellan zerschlagen. Da käme Trump nicht umhin einen tweet der Bewunderung zu faxen.

    Ja, das wäre dann eine Spitzensituation. Die EU hält das noch nicht verimpfbare Fastfertigprodukt zurück damit die Amis es nicht abgreifen können. Wir können es aber auch nicht verwenden. Ein paar fertige Paletten Impfstoff auf dem Weg nach Australien abfangen ist das eine. Aber das ist schon eine andere Baustelle, mengenmäßig und vor allem weil es nicht die Australier sind sondern die Amis. Auf der anderen Seite des Atlantiks würde die GOP Biden teeren und federn wenn er das Fertigprodukt wieder aus dem Land läßt statt damit Amis zu impfen oder Erpressung Geopolitik zu betreiben.


    Bleibt spannend.

  • Ja, das wäre dann eine Spitzensituation. Die EU hält das noch nicht verimpfbare Fastfertigprodukt zurück damit die Amis es nicht abgreifen können.


    Ne, ich denke Johnson and Johnson hat für die USA eine separate Produktion und die ist vielleicht auch komplett dort angesiedelt. Die Produktion für die EU sieht dagegen die Herstellung der aktiven Substanz hier vor und anschließend die Abfüllung in den USA, dann kommt das fertige Produkt zurück. Die USA müssten also sagen diese Dosen, die klar für die EU vorgesehen sind, lassen wird erstmal nicht raus, solange wir selbst noch welche brauchen. Könnten sie theoretisch machen, aber das wäre ein sehr aggressiver Schritt.


    Bei der Versorgung der jeweiligen Produktion mit notwendigen Materialien, da ist es eher möglich, dass die USA ihre inländische Produktion priorisieren. Und ich glaube die Sorge, ob die Lieferung von 55 M Dosen im zweiten Quartal für die EU einigermaßen sicher ist, basiert eher auf sowas.

  • https://www.faz.net/aktuell/po…nerklaerung-17242495.html


    Sämtliche Abgeordnete der Unionsfraktion im Bundestag haben eine Erklärung unterschrieben, dass sie aus dem Kauf oder Verkauf von Medizinprodukten keine finanziellen Vorteile erzielt hätten. Der Fraktionsvorsitzende Ralph Brinkhaus (CDU) und der Vorsitzende der CSU-Landesgruppe, Alexander Dobrindt, hatten um eine entsprechende Bestätigung gebeten.

    Anlass waren Vorwürfe gegen zwei Parlamentarier, die durch Vermittlung von Maskengeschäften sechsstellige Provisionen kassiert haben sollen. Nach Ablauf der Frist am Freitagabend um 18 Uhr schrieben Brinkhaus und Dobrindt den Parlamentariern. „Alle CDU/CSU-Bundestagsabgeordneten haben diese Erklärung unterschrieben und damit klargestellt, dass sie in der Corona-Pandemie mit aller Kraft dafür gearbeitet haben, die Krise zu bewältigen, Bürgern zu helfen und Unternehmen zu unterstützen, ohne einen persönlichen Vorteil daraus zu ziehen.“

  • Sämtliche Abgeordnete der Unionsfraktion im Bundestag haben eine Erklärung unterschrieben, dass sie aus dem Kauf oder Verkauf von Medizinprodukten keine finanziellen Vorteile erzielt hätten. Der Fraktionsvorsitzende Ralph Brinkhaus (CDU) und der Vorsitzende der CSU-Landesgruppe, Alexander Dobrindt, hatten um eine entsprechende Bestätigung gebeten.

    Gibt es dafür dann auch einen Absolutionsbrief der Fraktionsführungen?


    Immerhin scheinen die christlichen Parteien auch nach der langen protestantischen Vorherrschaft noch nicht gänzlich von ihren katholischen Wurzeln befreit.:thumbup:

  • Ein Artikel über die verschiedenen staatlichen Anstrengungen mehr vorallem lokale Produktionsinfrastruktur für Impfstoffe aufzubauen:


    https://www.reuters.com/articl…cine-supply-idUKKBN2B40IM


    Kleiner Abschnitt bezüglich der Produktionsförderung in den USA:


    Zitat

    And then, in the years after the 2009 pandemic, Washington paid hundreds of millions to several companies to build or expand private facilities that could be used to make and package a pandemic vaccine on short notice within the country's borders.


    When COVID-19 hit, at least two of those sites became part of Operation Warp Speed, producing vaccines for Johnson & Johnson, AstraZeneca and Moderna Inc . Federal officials used the Defense Production Act to put participating companies first in line for supplies made by other U.S. companies, and the U.S. Army Corps of Engineers directly oversaw some construction projects. When companies struggled to hire enough qualified staff, 16 Department of Defense employees were sent to work in quality control at two manufacturing sites, according to a recent federal report.


    Ich glaube die Skalierungsprobleme, die einige der Firmen haben, hängen hiermit zusammen.


    Auch hier wäre mir wiederum neu, dass das klar ist:


    Zitat

    In January, AstraZeneca [...] told Brussels it was not able to divert Belgian-made drugs that were earmarked for the United Kingdom.


    Aber vielleicht wird hier nur aufgeschrieben, was alle vermuten, obwohl es nicht gesichert ist.

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