Der SARS-CoV-2-Thread

  • Hm, diese Überlegung zum Einfluss der Tests auf die Inzidenz in Österreich scheint mir falsch:


    https://www.zdf.de/nachrichten…ektionen-zunahme-100.html



    Zum einen die Zahl der Tests stieg auch schon davor. In der letzten Januarwoche waren die Antigen-Tests bei 50000 pro Tag, in der ersten Februarwoche bei 100000 pro Tag, und in der zweiten Feburarwoche, die mit dem 8. Februar anfängt lagen sie dann bei ca. 180000 pro Tag. Und das wurde dann nach diesen zwei knappen Verdopplungen fast nicht mehr gesteigert.


    Über diesen Zeitraum ist die Zahl der Neuinfektionen etwa gleich geblieben. Die Auswirkung hätte man eigentlich recht schnell sehen müssen. Stattdessen steigen die Neuinfektionen erst in der Woche danach (15.02.-21.02.) an, also eine Woche nach der umfangreicheren Öffnung und in der Folgewoche (22.02.-28.02.), also zwei Wochen später, steigen dann auch die Hospitalisierungen und Patienten auf der Intensivstation wieder. Ganz wie man es erwarten würde. Seit dem ist eine weitere Woche vergangen und jetzt entscheidet sich, ob es weiter hochgeht oder auf diesem Niveau bleibt, letzteres dann möglicherweise auch in Folge des Testeinsatzes.


    Und beim Positivanteil sieht man, dass der auch leicht täuschen kann. So wie ich das hier verstehe gehen positive Antigen-Testresultate nicht selbst in die Statistik ein, sondern nur wenn der RT-PCR-Test das Ergebnis bestätigt:


    https://www.sozialministerium.…ngen-und-Quarantaene.html



    (Gilt in der Version davor genauso.)


    Also ist der eigentlich Positivanteil der von den RT-PCR-Tests. Mit den oben genannten Zahlen:


    Zitat

    Die Zahl laborbestätigter Corona-Fälle pro Tag stieg von durchschnittlich 1.336 (Woche 5. bis 11. Februar) auf 2.197 (in der Woche 26. Februar bis 4. März).


    Sind das 1336 / 40000, 3.34%, und 2197 / 40000, 5.5%.


    Auf die oben genannten kleineren Anteile:


    Zitat

    Auffällig ist: Der Anteil positiver Tests ist in den vergangenen Wochen annähernd gleichgeblieben, er pendelt um den Wert eins. Am 8. Februar betrug er 0,97 Prozent, am 3. März 0,92 Prozent.


    Kommt man dagegen nur, wenn man auch die Antigentests einrechnet. Die haben sich natürlich fast verdoppelt, also einmal plus 100000 und einmal plus 180000, 1336 / 140000, 0.95%, und 2197 / 220000, 1%. Scheinbar bleibt der Positivanteil stabil.


    Die Antigentests werden sicherlich dazu führen, dass der RT-PCR Fälle, die mit höherer Wahrscheinlichkeit positiv sind zugeführt werden, weil man trotz Falschpositiven immer noch eine Menge filtert, aber man sieht an der anderen Metrik, der erneuten Zunahme von Patienten, dass es sich um eine wirkliche Zunahme im Infektionsgeschehen handelt.

  • Die Schwelle liegt jetzt an einer Schwelle an der man den Positionspapier den Namen "Max-Covid" geben müsste.

    Meine Sorge wäre eher, es ist gar keine Schwelle.


    Hm.


    Zitat

  • Das improvisierte System ist in mehreren Belangen deutlich besser als die Stoßlüftung, die eh nicht umgesetzt wird. Wenn das System an den paar kältesten Tagen des Jahres mal von bibberenden Schülern und Lehrkräften ausgeschaltet wird, so what?


    Also im Januar und Februar und vielleicht auch November und März. Die sind nicht sehr hart im nehmen. Aber es hilft den Rest der Zeit und möglicherweise könnte man zumindestes Leerraumlüftung und Heizung bei Nutzung abwechseln.


    Die Frage ist aber sowieso, ob der Beitrag der Schule nicht noch mehr auf dem erhöhten Sozialkontakt der Schüler und viellleicht auch der zusätzlichen Last im Öffentlichen Personennahverkehr basiert.

  • Weiteres Video zum ECHTEN Maskenskandal


    Ich denke der Test auf Aerosoldichtheit meint wahrscheinlich durch das Material hindurch, nicht am Material vorbei. Und Luft soll ja durch das Gewebe, sonst würden wir schnell umfallen, nur Partikel sollen im Gewebe bleiben.


    Die Qualitätssicherung ist da wahrscheinlich mit viel zertifizierten Prüfungen versehen, sicher viele ISO-Normen, das prüft man nicht mal eben am Schreibtisch mit Dampf.


    Das erste OP-Masken-Paket habe ich von Aldi von einer chinesischen Firma, hauptsächlich chinesisch beschriftet und mit chinesischen Zertifikaten, da jede Hinterhofklitsche damals Produktionsstraßen aufgebaut hat, und niemand was über den Test von Material und Eigenschaften weiß, da erklärt es sich wieso die Dinger schnell zerbröselten : )

  • Bei mir im gentrifizierten berliner Besserverdienerkiez [...]

    Das ist natürlich rein anekdotisch [...]

    Aber wenn selbst dieser gut gebildete, und mit dem Lockdown rein finanziell noch ganz gut klar kommende Teil der Gesellschaft schon bei der kleinsten Gelegenheit, mal alle fünfe gerade sein zu lassen seine individuelle, bzw. familiäre Freiheit höher bewertet, als den allgemeinen Infektionsschutz, dann würde ich mal schwer davon ausgehen, dass selbst die zaghaftetste Öffnung der Geschäfte nach dem ewigen Lockdown auch vom Rest der Bevölkerung so großzügig wie möglich ausgelegt und begeistert in Anspruch genommen wird.


    Insofern erscheint mir die Argumentation, es hülfe der Wirtschaft - insbesondere dem Einzelhandel und den Gastronomiebetrieben - nichts, den Lockdown jetzt zu lockern (atmende Öffnungsmatrix - was für ein Neusprech-Ungetüm!) dann doch etwas unrealistisch.

    [Wall of text auf die Notwendige eingedampft, Kernaussage gefettet]


    Hier gibts gerade Anekdoten aus Hamburg fürs click&meet.


    https://www.ndr.de/nachrichten…rgs-City,shopping214.html

    Zitat

    "Die Stadt ist verhalten besucht, und das war auch nicht anders zu erwarten", so Engler. Große Häuser wie Karstadt, Peek & Cloppenburg, das Alsterhaus oder Saturn hätten aber bereits geöffnet. "In der Europa Passage sind es sogar 60 Prozent der Geschäfte", sagte Engler. Für die meisten dürfte es sich jedoch kaum lohnen, da mit der Öffnung auch die Kosten für Personal, Security und Technik wieder anfielen.

    Ob sich da etwas tut wenn es eine "richtige" Öffnung gibt müssen wir abwarten. Und ob es dann über ein erstes "Hurrah" hinausgeht, aber schnell wieder abflaut auch. Man kann es für die Einzelhändler nur hoffen, aber so richtig zuversichtlich bin ich da nach wie vor nicht.

  • Jetzt wo ich die Auswertung habe:



    Die (über) 3 Millionen Dosen Impfstoff "in den Kühlschranken" haben vier Tage gehalten, wenn Astrazeneca und Pfizer/Biontech beide pünktlich und voll umfänglich liefern, sollten es Morgen über 4 Millionen sein.


    Schulterzucken


    Danke jedenfalls für die Ausarbeitung. Ich bin wahrscheinlich etwas zu sehr verbittert um in diesem thread noch irgendetwas vernünftiges zu schreiben. Irgendwann werden dann 5mio. Impfdosen in den Kühlschränken rumliegen und wir kriegen es nicht geschissen. Wir kriegen hier außer Lockdown so gut wie gar nichts mehr geschissen. (Meine 89jährige Oma hat selbstverständlich auch noch keinen Termin.)


    Tut mir Leid für den pampigen Ton zuletzt... Ich bin einfach nur noch enttäuscht. Da kannst Du aber nichts für...

  • naja in münchen + umgebung schien es nicht der Fall gewesen zu sein



    https://www.sueddeutsche.de/mu…l-ladenoeffnung-1.5228813


    Pierluigi Aramini, der das Möbelhaus in Aschheim leitet, teilt diese Freude. Dass man an diesem Montag wieder öffnen konnte, sei einfach großartig, sagt er und spricht damit wohl auch für die mehr als 200 Mitarbeiter, die aus der Kurzarbeit zurückkehren. Knapp 900 Kunden dürften nach den Auflagen in das Möbelhaus kommen, mittags verlieren sich etwa 90 zwischen Bettwäsche, Sofas und Küchenblöcken. Ein Frequenzzähler am Eingang zählt die Kunden. Viele bummeln durch die Gänge, andere kommen offenbar mit festem Vorsatz. Mutter und Tochter, beide ebenfalls aus München, suchen einen bestimmten Stuhl, zwei Mitarbeiterinnen am Schalter weisen ihnen den Weg.

  • Niemand hat die Absicht eine Impfpflicht einzuführen.

    Den Auftrag für einen digitalen Impfpass in Deutschland erhält ein Konsortium unter Führung des Technologie­konzerns IBM. ...


    Das dürfte künftig insbesondere bei Reisen nötig sein, aber auch bei einem Besuch von Restaurants, Geschäften, Fitnessstudios, Restaurants oder Hotels. Bisher gilt allerdings die Festlegung der Bundesregierung, wonach es keine Sonderrechte für Geimpfte geben soll. Das könnte sich allerdings ändern, wenn es ausreichend Impfstoff für die gesamte Bevölkerung gibt. ...


    „Statt nur im gelben Impfpass Impfzeitpunkt, Impfstoff und Namen vorweisen zu können, sollen Nutzerinnen und Nutzer diese Informationen künftig auch personalisiert bequem auf ihren Smartphones digital speichern können“, heißt es in den Ausschreibungs­unterlagen.

    Warum muss das eigentlich eine Smartphone App sein? Ich traue meinem Smartphone keinen Millimeter weit.

  • Niemand hat die Absicht eine Impfpflicht einzuführen.

    Warum muss das eigentlich eine Smartphone App sein? Ich traue meinem Smartphone keinen Millimeter weit.

    Ist das grausam, als hätten wir niemanden im Lande der die Millionen Teuro besser brauchen könnte als IBM

    Erlöse aus Impfzertifikaten

    Für IBM und die beteiligten Unternehmen geht es um potenzielle Millionenerlöse. Jedes Zertifikat, das via App erstellt wird, bedeutet eine Gebühr, die die Hersteller kassieren. Das Nachrichtenportal "Business Insider" schätzt, dass bei einer Impfquote von 80 Prozent der Bevölkerung in diesem Jahr Erlöse von rund 32,5 Millionen Euro erzielt werden könnten.

    Laut der öffentlichen Ausschreibung sollen die Unternehmen eine Anwendung bereitstellen, die Impfungen per Smartphone sicher dokumentieren kann. Dabei sollen Impfzeitpunkt, Impfstoff und der Name des Geimpften gespeichert werden. Der digitale Impfnachweis auch eine Prüfungsfunktion enthalten und in die Daten von Arztpraxen und Impfzentren integriert werden. Laut der Ausschreibung soll die Anwendung binnen zwei Monaten einsatzbereit sein.


    In Hamburg am Fischmarkt würde man sagen Jetzt mach mer das Deutschland-Kasterl mit rein kommen:

    • Pass- bzw. Ausweisfunktion (bei Ausländern entsprechender Status)
    • Führerschein
    • Gesundheitskarte inklusive aktueller Verschreibungen
    • Führungszeugnis
    • DNAprobe und Fingerabdrücke
    • allgemeine Geld- und Kreditmetakarte (verpflichtend für EU-Bürger)
    • Verzeichnis aller Telefon- und Handynummern
    • Verpflichtender Faktor bei der Anmeldung zu Internetdiensten wie E-Mail/ Usenet/ entertainmentprovidern
    • persönlicher Schlüssel mit dem jeglicher Datentraffic signiert werden muß
    • GPS, Galileo, GLONASS und Beidou klatschen wir auch noch mit rein
    • bei Bedarf ist das Gerät per TETRA-Netz ort- , abhör- und steuerbar

    das Kasterl muss stets geladen mitgeführt werden.


    Hab ich was vergessen?

  • naja in münchen + umgebung schien es nicht der Fall gewesen zu sein

    Haben wir denselben Artikel gelesen?

    Zitat

    Der Ansturm bleibt aus


    Am ersten Tag nach drei Monaten Lockdown trudeln nur vereinzelt Kunden in den Geschäften ein. Die Geschäftsinhaber sind dennoch froh, wieder aufsperren zu können - doch sie fragen sich auch: Wie lange wohl?


    So ein belastbarer Trend nach oben oder gar ein Run der gutsituierten die endlich ihre Kohle verbraten wollen läßt sich da jedenfalls nicht ausmachen...

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