Der SARS-CoV-2-Thread

  • Kurzum: Wären Hygienekonzepte ausreichend wirksam, hätte es den Anstieg der Infektionszahlen letzten Herbst doch gar nicht gegeben.

    Na und wieviele Milliarden Forschungsgelder hättest Du gebraucht um eine Versuchsvorrichtung einzurichten, die ermittelt wieviel Kubikmeter Luft pro qm*Kopf*Stunde notwendig sind um eine Infektion höchst unwahrscheinlich zu machen? Man hätte auch die Wirkung von UV-Lichtstrahlen auf das Virus untersuchen können. Hätten 4 Mrd. gereicht? (So teuer ist eine Woche Lockdown)

    Zurückblicken ist immer etwas sinnlos und unfair, ich weiß; Trotzdem; hier wurde meines Wissens nach, nichts versucht.

  • Ich sehe das nächste "Chaos" ist da. Jetzt frage ich mich, ob diese ganzen Politiker den Unterschied zwischen Schnelltests und Selbsttests ebenfalls nicht verstehen oder einfach nur ausnutzen, dass ihn keiner zu verstehen scheint.


    Also zum Beispiel Manuela Schwesig:


    https://www.n-tv.de/politik/Sc…ests-article22407701.html


    Zitat

    Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat den Bund für fehlende Corona-Selbsttests verantwortlich gemacht und scharf kritisiert. "Ich will an dieser Stelle nicht verhehlen, dass ich sehr verärgert bin darüber, dass der Bund es zulässt, dass zunächst Aldi und Co. Selbsttests verramschen können und wir die Selbsttests erst Mitte März geliefert bekommen", sagte die SPD-Politikerin in Schwerin. Mecklenburg-Vorpommern habe bereits vor der Ministerpräsidentenkonferenz zwei Millionen dieser Selbsttests geordert, "weil wir geahnt haben, dass wir uns nicht auf den Bund verlassen können", sagte sie. Es könne in der Corona-Pandemie nicht sein, dass der Markt über den Schutz für Kinder und Jugendliche bestimme.


    Aus dem Beschluss, den sie mit geschlossen hat:


    https://www.bundesregierung.de…3-mpk-data.pdf?download=1


    Zitat

    2. In den kommenden Wochen und Monaten, bis allen Bürgerinnen und Bürgern ein Impfangebot gemacht werden konnte, stellen regelmäßige Corona-Tests einen wichtigen Baustein dar, um mehr Normalität und sichere Kontakte zu ermöglichen. Schnelltests sind inzwischen in großer Zahl verfügbar und das Testangebot auf dem Markt wird durch kostengünstige Selbsttests erweitert. Die nationale Teststrategie wird daher um folgende Maßnahmen ergänzt, die bis Anfang April schrittweise umgesetzt werden sollen:

    • Für einen sicheren Schulbetrieb und eine sichere Kinderbetreuung stellen die Länder im Rahmen von Testkonzepten sicher, dass das Personal in Schulen und Kinderbetreuung sowie alle Schülerinnen und Schüler pro Präsenzwoche das Angebot von mindestens einem kostenlosen Schnelltest erhalten. Soweit möglich soll eine Bescheinigung über das Testergebnis erfolgen.


    Hat nichts mit den Selbsttests zu tun, außerdem hat sie sich offenbar verpflichtet das sicher zu stellen, der Bund hat da keine Rolle. Okay, vermutlich will sie Geld und Ressourcen für Personal, das die Schnelltests durchführt, sparen indem sie Selbsttests einsetzt, aber genau genommen würde diese hier gegebene Zusage damit gar nicht erfüllt werden. Da hätte man schon "Schnelltest oder Selbsttest" schreiben müssen.

  • n hätte auch die Wirkung von UV-Lichtstrahlen auf das Virus untersuchen können. Hätten 4 Mrd. gereicht? (So teuer ist eine Woche Lockdown)

    https://www.infranken.de/ratge…winter-sommer-art-5134068


    " Der finale Grundsatz der Forscher lautet: "Je höher die UV-Strahlung, desto geringer ist die Ausbreitungsrate von COVID-19 "



    https://www.zdf.de/nachrichten…rmarket-uv-licht-100.html


    https://www.br.de/nachrichten/…chtet-coronaviren,SHNvcKJ


    tante edtith sagt dass man es in München testet :


    https://www.sueddeutsche.de/mu…eppen-keime-mvg-1.5004982

  • Hätten 4 Mrd. gereicht? (So teuer ist eine Woche Lockdown)

    Geld ist nicht das Problem gewesen bisher. Das zumindest hat die Politik wohl aus der letzten großen Wirtschaftskrise gelernt. Und der Geldhahn lässt sich auch vergleichsweise leicht aufdrehen.


    Was aber strukturell unmöglich geworden zu sein scheint, das ist schnelle Umsetzen von Maßnahmen in der Fläche. Es war z. B. nicht möglich deutschlandweit in den Klassenzimmern Löcher in die Fenster zu schneiden, um improvisierte Lüftungsanlagen einzubauen. Dabei gibt's von einem Max-Planck-Institut eine Bauanleitung mit Material von wenigen hundert Euro.


    Geht nicht. Unmöglich.


    Aber das ist kein rein deutsches Problem. In den meisten vergleichbaren Ländern sieht es ja nicht besser aus.

  • Hört sich dabei gar nicht so unmöglich an 🤔


    Edit: Zumal es mit Schulen staatliche Einrichtungen betrifft. Heißt: sehr viel Bürokratie (Ausschreibungen für jede Leistung etc.) und kein Leidensdruck. Vom privaten Wirtschaftssektor werden klare Maßvorgaben einer Lüftung sicher nochmal anders aufgenommen (und wahrscheinlich auch umgesetzt)

  • Ad26.COV2.S von Janssen kommt vermutlich irgendwann im März dazu, aber da weiß man nicht, wieviel sofort zu erwarten ist.


    Hm, wohl nichts.


    https://www.janssen.com/emea/s…tee_and_member_states.pdf


    Zitat

    Janssen, the Pharmaceutical Companies of Johnson & Johnson, is pleased to have had an opportunity to meet with members of the European Union Vaccine Steering Committee and Member States today, 5 March 2021, to reaffirm our commitment to deliver 200 million doses of its single dose COVID-19 vaccine candidate to the EU in 2021 starting in the second quarter.


    Na, dann können sie sich ja auch Zeit lassen mit der Zulassung.

  • Hat nichts mit den Selbsttests zu tun, außerdem hat sie sich offenbar verpflichtet das sicher zu stellen, der Bund hat da keine Rolle. Okay, vermutlich will sie Geld und Ressourcen für Personal, das die Schnelltests durchführt, sparen indem sie Selbsttests einsetzt, aber genau genommen würde diese hier gegebene Zusage damit gar nicht erfüllt werden. Da hätte man schon "Schnelltest oder Selbsttest" schreiben müssen.


    Andererseits es gibt ja auch diese task force Testlogistik, die laut Spahn für Selbsttests zuständig ist.


    In der Pressekonferenz gestern meinte Spahn, die task force Testlogistik dient der Beschaffung der Selbsttests. Die haben nochmal deutlich länger gebraucht, um auf den Markt zu kommen. Für die Schnelltests fühlt er sich gar nicht zuständig, weil es dort keine Probleme mehr gibt, welche zu bekommen.


    Also dem Beschluss folgend stimmt das nicht:


    https://www.bundesregierung.de…3-mpk-data.pdf?download=1


    Zitat

    Bund und Länder bilden eine gemeinsame Taskforce Testlogistik, um die größtmögliche Verfügbarkeit und zügige Lieferung von Schnelltests einschließlich Selbsttests für die Bedarfe der öffentlichen Hand sicherzustellen. Diese wird gebildet unter der gemeinsamen Leitung des BMG und des BMVi mit Beteiligung von BMF, BMAS, BMWi und BKAmt, auf Seiten der Länder aus je einem Vertreter, der in führender Funktion die Testlogistik verantwortet sowie aus Produzenten, Handel und Logistikbranche.


    Ich habe nochmal in die Pressekonferenz reingehört und er sagt da klar, es geht um Selbsttests. Ist wohl einfach Spahns Auffassung, dass es bei den Schnelltests kein Beschaffungsproblem und damit für die task force nichts zu tun gibt. Gut Schwesig geht es ja auch nur um Selbsttests. Allerdings wird mir mit der Formulierung "um die größtmögliche Verfügbarkeit und zügige Lieferung [...] sicherzustellen" und der Nachfrage in der Bundespressekonferenz, warum der Bund nicht zentral bestellt, erst jetzt klar, dass diese task force nicht mal für die Beschaffung da ist. Die soll bloß dafür sorgen, dass die Kontakte bestehen und alles möglichst reibungslos abläuft.


    Insofern läuft die Beschwerde von Schwesig darauf hinaus, dass die Discounter die, vermutlich, besser vernetzten Einkäufer haben und denen hätte man das Geschäft erstmal verbieten müssen.

  • Laut Metadaten vom 30. Januar dieses Jahr. Da ist der Person in dem Video das erst aufgefallen? Dieser dichtende Randabschluss sieht tatsächlich ganz gut aus, aber ohne die Dampfdemonstration ist das jetzt aber auch noch nicht sehr überzeugend.


    Es war z. B. nicht möglich deutschlandweit in den Klassenzimmern Löcher in die Fenster zu schneiden, um improvisierte Lüftungsanlagen einzubauen. Dabei gibt's von einem Max-Planck-Institut eine Bauanleitung mit Material von wenigen hundert Euro.


    Mir fiel gerade noch ein, als wintertauglich, also kältetauglich, galt die Lösung ähnlich wie das ständige Lüften aber nicht, oder?

  • Der Dampfer hat aber beim Demonstrieren des Dampfzurückatmens aber auch sehr seltsam eingesaugt.

    Das war kein normales atmen.

    2 (dass der Dampf zurückgeht heißt ja auch nicht, dass die Virus belasteten Teilchen zurückkommen.

    Die sind doch schwerer.Oder nicht?

    3) Warum nochmal sollte man die Teile mit den Dichtungsring einen ganzen Monat tragen können?

    Ist das nicht bissl eklig?

    Wenn ich sehe,wie meine Masken in null Komma nix Schminkablagerungen haben -

    (Apropos Visualisierung) möchte ich nicht diese und andere Ablagerungen einen kompletten Monat vor dem Gesicht haben.

    Ich glaube Deutschland würde -würden flächebdeckend egal welche Masken 30 Tage durchgetragen, zum Land der Postpubertätsakne werden.

  • Jetzt wo ich die Auswertung habe:



    Die (über) 3 Millionen Dosen Impfstoff "in den Kühlschranken" haben vier Tage gehalten, wenn Astrazeneca und Pfizer/Biontech beide pünktlich und voll umfänglich liefern, sollten es Morgen über 4 Millionen sein.

  • Mir fiel gerade noch ein, als wintertauglich, also kältetauglich, galt die Lösung ähnlich wie das ständige Lüften aber nicht, oder?

    Das improvisierte System ist in mehreren Belangen deutlich besser als die Stoßlüftung, die eh nicht umgesetzt wird. Wenn das System an den paar kältesten Tagen des Jahres mal von bibberenden Schülern und Lehrkräften ausgeschaltet wird, so what?


    Ein nach den Regeln der Technik gebautes System für kontrollierte Lüftung inklusive Wärmerückgewinnung bzw. Vorerwärmung der eingesaugten Luft ist natürlich noch viel besser. Aber sowas kriegt man nicht innerhalb von Monaten umgesetzt, selbst wenn der Nachrüstung in den Schulgebäuden technisch möglich wäre.

  • Es ist ein Unterschied ob man atmet- oder wie der im Video zischend einsaugt.

    Er redete doch vom durch die Maske wieder zurüxkatmen seines E Zigarettendampfen.

    Dazu habe ich gesagt, dass Ezigarettendampf etwas anderes ist als Aerosole .


    Zu 3) ging es nicht um Schminke- sondern darum,dass die Schminke visualisiert,wie sich auch andere Dinge- Schweiß, Hautschuppen, Talg.. In der Maske absetzen.

    Und dass das saueklig ist.

    Man wechselt ja auch täglich mindestens 2x seine Klamotten.

    Dann möchte ich eine Klamotte,die ich im Gesicht habe bestimmt keinen Monat da lassen.

    Allein die Vorstellung ist derart eklig..

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