Der SARS-CoV-2-Thread

  • Ist Borat now out of character or in character?

  • Ich war nicht schnell genug, wer ist svenniXYZ?

    Der "svenni68" ist hier mal wieder so ein neues Mitglied - seit 1. November 2020 - und verteilt direkt Links zu Corona Leugner / Anti Masken Videos...also ein weiterer Account von Syd.

    Break him we did.

    Ich glaube er verliert halt langsam den Überblick zwischen seinen ganzen Accounts, daher hat Syd mit dem Borat Account auch auf einmal auf deutsch geschrieben. er dachte vermutlich er ist grad mit einem seiner anderen Accounts eingeloggt oder irgendwie sowas.

  • Zitat von Wemir

    Du sagst im Sommer haben die Medien Daueralarm gemacht. Aus meiner Sicht war der Sommer mediale Entspannung...

    Daueralarm schließt mediale Entspannung nicht aus, die zwangsläufig kommen musste. Darum geht mir aber nicht, sondern um die Inkonsistenz beim Zahlenmelden-Fetisch und die fehlenden Zusammenhänge.

    Also es wurde skandalisiert, dass Leute die Maßnahmen unterlaufen.

    Also das war überhaupt nicht das, worauf ich hinaus wollte bzw. die Verantwortlichen mit Skandalisierung gemeint haben. Ich behaupte, wir könnten uns viel Geplänkel sparen, wenn du die Links, auf die ich mich beziehe, zur Kenntnis nehmen würdest oder einfach komplett ignorierst, was ich dazu schreibe. Context matters.

    Jedenfalls erkläre ich gerne nochmal, dass in dem RBB-Beitrag von den Verantwortlichen die Wirkung der Zahlen und deren "Skandalisierung" (der Begriff stammt nicht von mir) sowie die Rolle der Medien dafür explizit gelobt wurden und als lohnenswert bezeichnet.


    Meine These war, dass dies eben auf Dauer nicht funktioniert. Das Dilemma sehen wir bereits jetzt im fehlenden Verständnis, aufgrund der Inkonsistenz der Maßnahmen und Lücken im "skandalisierenden" Narrativ, wodurch die Glaubwürdigkeit über die Wirkung von einzelner Maßnahmen nicht ganz unbegründet infrage gestellt werden.


    Die Problematik dabei ist, dass nun erneut darauf gesetzt wird, durch die bloße Nennung von Zahlen (siehe auch die Kanzlerin) und Prognosen Alarmstimmung zu erzeugen. Ich würde sagen, der Erfolg hält sich bisher in Grenzen. Gleichzeitig werden vermutlich (Ich verfolge die tägliche Berichterstattung nicht intensiv) noch immer die Zusammenhänge und Relationen zum Frühjahr eher selten erläutert, genau wie nicht die Wirksamkeit einzelner Maßnahmen geprüft wird, was aber notwendig wäre, wollte man die Lage anhand der Zahlen einschätzen und Maßnahmen bewerten.


    Es kommt dabei weniger darauf an, wie sich unser Eindruck vom der Sommerberichterstattung unterscheidet. Entscheidender ist, wie die Verantwortlichen sie wahrnehmen und was sie daraus für Konsequenzen ziehen. Es geht um Medienwirkung und Nudging, mit denen man aus meiner Sicht langfristig keine Politik machen kann.

  • Ein Artikel der das Versagen des Westens in der Epidemie gegenüber Ostasien anerkennt.


    https://www.theguardian.com/co…t-learn-lessons-from-asia


    Ernst nehmen würde den Text nicht, denn Joe Bidens Politik wird dort so beschrieben:


    Zitat

    My expectation is that Joe Biden is going to win an extraordinary mandate for his brand of competent, progressive centrism to build a fairer, more equal America.


    Aber dieses Art von Seelensuche wird jetzt öfter vorkommen, jedenfalls wenn die ostasiatischen Länder, um die es geht, nicht nochmal einen ähnlichen Anstieg durchmachen wie wir.

  • Wer Drosten-unterversorgt ist, kann sich mal dieses Abendprogramm mit ihm als Vortragenden und Gesprächspartner in seiner Heimat anschauen:



    Bei 24 Minuten erklärt er das Phänomen, dass in Deutschland schon vor der Ergreifung bestimmter Maßnahmen ein Rückgang in den Fallzahlen zu sehen war, was wenn man sich daran erinnert, zu der Diskussion führte, dass diese Maßnahmen verzichtbar waren. Allerdings führt er das nicht wie damals vermutet auf einen Ankündigungseffekt zurück, sondern deutet es als Artefakt des Hochfahrens der Testkapazität.

  • https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMp2026913


    Masken scheinen in vielerlei Hinsicht der Knaller zu sein. Es sieht so aus, als würden sie zu schwach- bzw asymptomatischen Krankenheitverläufen führen können und damit zu einer unproblematischeren Immunisierung der Populationen beitragen.


    Wenn sich das bestätigt, und einige Beobachtungen deuten darauf hin, sind das gute Nachrichten.

    *laughsinborat*

  • Und wähend alles wie das Kaninchen vor der Schlange auf die Auszählungsergebnisse im Land der unbegrenzten verlorenen Möglichkeiten starrt...

    Corona-Krise: Diskussion um maximale Arbeitszeit für Pflege

    Die Höchstarbeitszeit für Beschäftigte in Kliniken und Pflegeheimen steigt auf 60 Stunden pro Woche. Die neue Regelung sei bis Ende Mai befristet, teilte das Sozialministerium am Montag mit.

    In Niedersachsen erfolgt dieser Schritt zum zweiten Mal: Bereits Ende März, nach Ausbruch der Corona-Pandemie, war die Arbeitszeit über eine Allgemeinverfügung auf bis zu 60 Wochenstunden erhöht worden. Ende Mai war die Verfügung ausgelaufen.

    Zu wenig Personal?


    Einfach das vorhandene länger arbeiten lassen!


    Bitte ordentlich auf den Balkonen klatschen.

  • Bei der ganzen Berichterstattung über den Pflegekräftemangel auf den Intensivstationen fehlt mir immer eine Sache. Bin sicher das spricht niemand an, weil man sich damit nur unbeliebt machen kann.

    Viele Intensivpflegekräfte verlassen die Krankenhäuser wegen der Arbeitsbedingungen und gehen stattdessen in die ambulante Intensivpflege. Da werden extrem Pflegebedürftige Patienten zu Hause gepflegt inkl Beatmung und Nahrung über Sonde zB. Diese Arbeiten dürfen nur von Pflegekräften mit Intensivausbildung gemacht werden.

    Für die Pfleger ist das finanziell lukrativ und im Vergleich zum Krankenhausalltag mit wesentlich weniger Stress verbunden. Völlig verständlich also, dass da viele hinwechseln.

    Im Sinne der Beitragszahler ist das allerdings eine Katastrophe. Die Intensivpflege zu Hause wird komplett von Kranken und Pflegekassen bezahlt. Pro Patient sind da 24 h am Tag drei hochqualifizierte Vollzeitpflegekräfte beschäftigt. Mit Urlaubsansprüchen und Krankheitstagen macht das 5,5 Pflegefachkräfte pro Patient. Deutschlandweit werden etwa 20.000 Patienten ambulant intensivpflegerisch betreut.

    M.M.n ist dieses System der Pflege zu Hause, wenn man die Zahlen ganz nüchtern betrachtet, nicht zu halten. Ich finde es tatsächlich auch unsolidarisch, wenn einigen Patienten eine so personalintensive Pflege ermöglicht wird während an allen anderen Ecken des Systems das Personal fehlt.


    Gesundheitsminister Spahn will die Intensivpflege zu Hause übrigens zur absoluten Ausnahme machen und zieht sich damit den Ärger der Pflegedienste und Angehörigen auf sich.


    https://www.bundesgesundheitsm…intensivpflegegesetz.html

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