Der SARS-CoV-2-Thread

  • mit den kleinen unterschied das für die impfstoffbeschaffen die Eu zuständig war (als argument von spahn gegen Kritik) und das medikament ein Alleingang Deutschlands ist.

    kann man verstehen ... muss man aber nicht

  • mit den kleinen unterschied das für die impfstoffbeschaffen die Eu zuständig war (als argument von spahn gegen Kritik) und das medikament ein Alleingang Deutschlands ist.

    kann man verstehen ... muss man aber nicht

    Muss man nicht gut finden. Nachdem Spahn aber ordentlich Schelte bekommen hat, wegen Impfstoffmangel, macht er eben jetzt lieber einen proaktiven Alleingang.

  • Muss man nicht gut finden. Nachdem Spahn aber ordentlich Schelte bekommen hat, wegen Impfstoffmangel, macht er eben jetzt lieber einen proaktiven Alleingang.

    das meine ich mit "politik nach tagesumfragen". ne haltung ist da nicht zu erkennen.

  • @WenkertKai

    Durfte neue Erfahrungen sammeln auf der Covid ICU- Warum?

    Weil dort das Personal verbrannt wird- 8 Kündigungen bis 31.12.20, viele Krank bzw in Quarantäne
    Die Arbeit wird immer absurder und ist mit dem Wort auch gar nicht mehr zu beschreiben

    Es gleicht eher einem...

    thread


    https://tinyurl.com/y3x2tuaq

  • Bei den Impfstoffen hat man doch auch vor der Zulassung zugeschlagen. Warum ist das plötzlich ein Gegen-Argument?


    Anderes Thema. Was haltet ihr davon, dass in Unserland aktuell auch Palliativpatienten im Endstadium geimpft werden?

    das Problem ist dabei ab wann lohnt es sich nicht mehr bzw. man könnte dann auch arguermentieren, dass alte leute nicht geimpft werden sollen, da Sie die Lebenserwartung überschritten haben .


    Halte ehtisch für sehr schwierig, das wäre eine Triage und das wollen wir ja vermeiden

  • Anderes Thema. Was haltet ihr davon, dass in Unserland aktuell auch Palliativpatienten im Endstadium geimpft werden?

    Ist "Endstadium" in dem Kontext klar definiert? Also ich kann mir durchaus Menschen vorstellen die auf multiples Organversagen in den nächsten 4 Wochen zusteuern und die zweite Dosis vielleicht nicht mehr erleben. Und Leute mit inoperablem Hirntumor die bereits ihre "Wohlfühldosis" Schmerzmittel bekommen aber noch 1-2 Jahre haben. Nach meinem Verständnis der Begrifflichkeit wären die beide in Palliativbehandlung im Endstadium... danke da muss man tatsächlich den Einzelfall ansehen.

  • Ich habe das nur mal in den Raum geworfen, weil im Zuge der Triage-Diskussion die Intensivmediziner ja recht sorglos mit der Idee agierten, Geräte aktiv auch abzuschalten, wenn jemand anders bessere Chancen hätte, was vermutlich verfassungswidrig wäre.


    Hier läuft das ja eigentlich auf ein ähnliches Dilemma hinaus, wie bei der Triage, weil begrenzte Ressourcen verteilt werden müssen.

  • Ja, ich sehe den Punkt, aber im Falle der Triage ist das wirklich 1:1 und sehr greifbar (der oder der andere).


    Bei den (in der Gesamtschau) paar Impfstoffdosen die Richtung Palliativpatienten gehen und dann den "gesunden Impfling" erst ein paar Tage später erreichen ist das eine andere Situation, deutlich abstrakter und theoretischer.

  • In der Gesamtschau greifbarer. Ich will hier gar nicht, dass anders gehandelt wird. Nur mal zur Klarstellung. Ich halte das für ethisch sehr schwierig. Du musst hier also nichts rechtfertigen.


    Aber deine Argumentation ist jetzt auch nicht überzeugend.

    Zitat

    Bei den (in der Gesamtschau) paar Impfstoffdosen die Richtung Palliativpatienten gehen und dann den "gesunden Impfling" erst ein paar Tage später erreichen ist das eine andere Situation, deutlich abstrakter und theoretischer.

    Es sind noch nicht einmal die Risikogruppen durchgeimpft, und es dauert mehrheitlich auch mehr als ein paar Tage. Ich finde dieses wegwischen mit halbgaren Argumenten nicht hilfreich. Gleichzeitig gibt es genügend Mediziner, die besonders schwerkranken bzgl. der Impfung zum genauen Abwägen geraten haben, weil jede Immunreaktion schon zu viel sein kann.


    Hier haben wir dann auf der einen Seite knappe Ressourcen, die eventuell effizienter verteilt werden könnte, was aber ein ethisches Problem darstellt, und gleichzeitig eine Impfkampagne die jeden, der sich dagegen sträubt, erstmal zum Spinner erklärt. Ist nicht auch das unethisch, wenn es auch am Ende nicht statistisch erfassbar sein wird.

  • Naja, die Argumentation ist: es geht bei zwei Leuten ums Ganze (Triage), entweder/oder.


    Bei der Impfdosen ist diese krass zugespitzte Lage nicht vorhanden, denn wenn jemand aus der "kleineren" Gefährdungsstufe die Impfung eine Woche später bekommt, muss er sich "nur" eine Woche länger entsprechend schützen.


    Ja, es ist eine knappe Ressource, aber das ist keine derartig kritische Frage wie bei der Triage, wenn auch die Frage ähnlich gelagert sein mag.


    Und ich war nicht bereit mein Argument länger zu garen, da die Fragestellung an sich ja auch nur lauwarm warm... wo da was beiseite gewischt geworden sein soll erschliesst sich mir nicht.


    Mahlzeit.

  • Naja, die Argumentation ist: es geht bei zwei Leuten ums Ganze (Triage), entweder/oder.


    Bei der Impfdosen ist diese krass zugespitzte Lage nicht vorhanden, denn wenn jemand aus der "kleineren" Gefährdungsstufe die Impfung eine Woche später bekommt, muss er sich "nur" eine Woche länger entsprechend schützen.


    Ja, es ist eine knappe Ressource, aber das ist keine derartig kritische Frage wie bei der Triage, wenn auch die Frage ähnlich gelagert sein mag.

    Das stimmt natürlich, auch wenn man manchmal den Eindruck hat, es ginge dabei um Leben und Tod.

  • Ich hab keine Ahnung wie viele Palliativversorgungspatienten das überhaupt bekommen.

    (Vwg Imunreaktion wurde ja schon erwähnt .. werden von der Zahl der Palliativversorgungspatientengeuppe die vermutlich ohnehin nicht sooo groß ist noch etliche aus medizinischen Gründen aus der Gruppe der Impfwilligen ausscheiden)

    Abgesehen von der Frage der Größe der Gruppe und damit ob das überhaupt einen Unterschied macht bezüglich des Resourcendsparens,- ob sie nun geimpft werden oder nicht.

    (Wie fies das klingt)


    Ich kann es nur aus meiner Perspektive beantworten.

    Wenn ich schon -gottbehüte- sterbensterbenskrank wäre, möchte ich alles tun, um nicht noch vor Ende meiner ohnehin knappen Tage elendig zu ersticken.

  • Die Zahl der Patienten sollte ja für eine Entscheidung wirklich keine Rolle spielen. Ich hatte nur einen Bericht aus erster Hand und fand das wie gesagt interessant, wegen dem Vergleich mit der Triage-Frage bzgl. Gerät abklemmen. Aus demselben Grund, wie dort darf man hier sicher niemanden grundsätzlich benachteiligen.


    Mit dem Unterschied der (nicht) unmittelbaren Wirksamkeit liegt der Kulturmarxist allerdings richtig. Da war ich zu voreilig.

  • Das stimmt natürlich, auch wenn man manchmal den Eindruck hat, es ginge dabei um Leben und Tod.

    Klar, bei der Impfung geht es um Leben und Tod der WIrtschaft (sic!). ;)


    Die marktliberalen haben sich ja alle auf diese silver bullet kapriziert, von der im Vorfeld klar war das es nicht so schnell und reibungslos geht, wie man sich das im hocheffizienten INSM-Umfeld vorstellt.


    Das ist meiner Meinung nach der große Treiber der streckenweise hysterischen Debatte die medial beim Thema "Impfen" ausgespielt wird. Die silver bullet hat Ladehemmung... (Und ja, die EU hätte auch mehr Kohle draufschmeissen können/sollen, beides kann gleichzeitig richtig sein...)

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