Der Pandemie-Thread

  • Allgemeinverfügung

    "Mund- Nase - Bedeckung in allen öffentlichen Bereichen des Kölner Stadtgebietes"

    Also: überall


    Das hier?


    https://www.stadt-koeln.de/med…amtsblatt_78_20201013.pdf



    Also nicht dass ich mich da auskennen würde, aber klingt so als ginge es doch eher um die Bereiche, in denen Gedränge entstehen kann, nicht unbedingt um normale Straßen.

  • Erster Satz

    Ich hab mit dem Kölner Ordnungsamt schon absurdere Diskussionen geführt.

    PS: in Straßen, " Die den Charakter einer Einkaufsstraße haben" darf ich bestimmt nicht mal mit Jogginghose rein.

  • Erster Satz


    Der erste Satz ist die allgemeine Reglung, öffentlicher Bereich, wo kein Abstand von 1.50 Meter eingehalten werden kann. Das ist für gewöhnlich keine normale Straße.



    Das geht nicht an dich, Lymi. - Über den Unterschied zwischen einer Fußgängerzone und eine Straße kann man sich mal informieren. Die Möglichkeit, dass Gedränge entsteht, ist natürlich nicht das gleiche wie Gedränge als Kriterium zu setzen. Habe ich aber auch nicht gesagt.

  • Ich frage mich auch, ob man aus spezifischer Opposition gegen Masken im Freien schließen darf, dass die allgemeine Opposition gegen Masken aufgegeben wurden. Denn wenn man die grundsätzlich für falsch hält, warum sollte man sich die Mühe machen, auf die Sondersituation einzugehen.

  • Der erste Satz ist die allgemeine Reglung, öffentlicher Bereich, wo kein Abstand von 1.50 Meter eingehalten werden kann. Das ist für gewöhnlich keine normale Straße.



    Das geht nicht an dich, Lymi. - Über den Unterschied zwischen einer Fußgängerzone und eine Straße kann man sich mal informieren. Die Möglichkeit, dass Gedränge entsteht, ist natürlich nicht das gleiche wie Gedränge als Kriterium zu setzen. Habe ich aber auch nicht gesagt.

    Es ist alles mit Absicht schwammig formuliert.

    In meiner Fassung, die sich nicht kopieren läßt, steht es so, wie ich sagte.

    PS: ich kenne den Unterschied , bzw weiß, was ne Fußgängerzone ist

  • Ich frage mich auch, ob man aus spezifischer Opposition gegen Masken im Freien schließen darf, dass die allgemeine Opposition gegen Masken aufgegeben wurden. Denn wenn man die grundsätzlich für falsch hält, warum sollte man sich die Mühe machen, auf die Sondersituation einzugehen.

    Kannst Du die Frage noch mal umformulieren. Ich habs auch nicht verstanden

  • Ich frage mich auch, ob man aus spezifischer Opposition gegen Masken im Freien schließen darf, dass die allgemeine Opposition gegen Masken aufgegeben wurden. Denn wenn man die grundsätzlich für falsch hält, warum sollte man sich die Mühe machen, auf die Sondersituation einzugehen.

    Na gut, ich hab's verstanden.

    Ich hab es bisher vermieden , Räume mit Maskenpflicht zu betreten- geht natürlich nicht immer.

    Zu vermeiden, nach draußen zu gehen, ist sehr viel schwieriger.

  • Es ist alles mit Absicht schwammig formuliert.


    Ich finde schon, dass es klar formuliert ist, aber vielleicht nicht durchdacht. Ich würde diese Ansage ignorieren und mich auf die genannten Orte konzentrieren. In einer leeren Fußgängerzone müsste man nach Satz 1 keine Maske tragen, aber nach Satz 2 schon.


    Kannst Du die Frage noch mal umformulieren. Ich habs auch nicht verstanden


    Ah, lass mal. Ich habe meine Antwort.

  • Ich finde schon, dass es klar formuliert ist, aber vielleicht nicht durchdacht. Ich würde diese Ansage ignorieren und mich auf die genannten Orte konzentrieren. In einer leeren Fußgängerzone müsste man nach Satz 1 keine Maske tragen, aber nach Satz 2 schon.



    Ah, lass mal. Ich habe meine Antwort.

    Wie gesagt, das Ordnungsamt interessiert sich i.d. R. nur für die Knolle.

    Und bei den Straßen handelt es sich um kilometerlange Hauptverkehrsadern, fast unmöglich, denen zu entgehen, selbst mit Sportzeug.

  • Habt ihr in Köln auch sowas?

    Mit deutscher Gründlichkeit aufgelistet. Die Maskenmuffel schwärz ich an.


    Boah, das ist ja krass!

    Nee, noch nicht.

    In den 90ern gabs mal ein sogenanntes Bürgertelefon, um Vandalismus anzuzeigen, von einer rechten Partei. Das gab Ärger und seither keine Denunziantenplattform mehr.

    Ich hoffe, das bleibt so...

  • Den AFD Lehrer-Pranger gibt es immer noch. Damals gab es aber immerhin ein paar deutlich kritische Stimmen. Ich bin gespannt, ob und was wir hierzu hören.

    Bei uns war das damals Pro Köln

    Hier aus https://de.m.wikipedia.org/wiki/Bürgerbewegung_pro_Köln

    „Probleme, Ängste und Vorurteile werden schlagwortartig zugespitzt, undifferenziert miteinander vermischt und Feindbilder aufgebaut, um sich selbst als moralische Instanz und politische Ordnungskraft inszenieren zu können, welche die Sorgen der Bevölkerung aufzunehmen bereit ist. […] Der Stil ist typisch für rechtspopulistische Kampagnen: Zunächst werden vorhandene Missstände und Ressentiments verallgemeinert und zugespitzt. Dann wird auf Tugenden wie Anstand, Idealismus, Ordnung und Sauberkeit verwiesen. Darauf Bezug nehmend inszenieren sich Rechtspopulisten als Sprachrohr für ‚Volkes Stimme‘.


    Könnte in Essen ähnlich sein

  • Vielleicht mal zu dieser Art von Maskenpflicht im Außenbereich: Die Frage ist sicherlich, ob etwas stärker genutzte fußläufige Bereiche wirklich einen signifikanten Übertragungsort darstellen. Vorallem im Vergleich zu den geschlossenen Räumen öffentlicher Verkehrsmittel, wo man mindestens minutenlang zusammen steht. Bei einem dicht gepackten Weihnachtsmarkt wäre das vielleicht möglich. Bei so typischen Passagen, wo man aneinander vorbeiläuft meines Erachtens eher nicht. Man könnte überlegen, dass solche Orte das Zusammenstehen in größeren Gruppen befördern. Aber das passiert ja überwiegend nicht spontan, sondern mit Leuten, mit denen man entweder sowieso unterwegs ist oder die man trifft und natürlich auch woanders treffen könnte.


    Also wenn man mal unterstellt, dass das keine undurchdachte Maßnahme nach dem Motto, irgendwas muss man ja tun, ist, würde ich vermuten, dass es mehr um die Signalwirkung geht, dass eine Risikowahrnehmung der Bevölkerung durch die Sichtbarkeit der vielen Menschen mit Maske gefördert werden soll.

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