Diskussionen zu Interessanten News, Sendungen, Links und sonstigen Aufregern des Tages

  • […] Der Kern der radikalen Kritik ist, dass das was Du als "Werkzeuge" beschreibst - die institutionalisierte Staatsgewalt - nicht nur ein wesentlicher Bestandteil der herrschenden kapitalistischen Ordnung ist, sondern dass staatlich beförderte imperialistische Gewalt nach außen und gewaltsame Privatisierung von Gemeineigentum nach innen essenzielle Voraussetzungen dafür waren, dass sich diese Ordnung überhaupt von Europa aus über die Welt verbreiten konnte, und heute den praktischen Lebens- und Arbeitsalltag von Milliarden von Menschen auf dem ganzen Planeten prägt. […]

    Nö, Septembersonne hat das eben nicht als 'Werkzeug' beschrieben, sondern als eine Form des Mißbrauchs davon.

    Der 'Kern der radikalen Kritik' hat also eine ähnliche argumentative Tiefe wie bei Alice Weidel, wenn sie von den Messermännern fabuliert. Verbietet Messer!

  • Die Abneigung gegenüber 'Herrschaft' an sich hier im thread ist ein wenig albern.

    Guckt z.B. aktuell nnach Sebnitz, um eine Ahnung davon zu bekommen, dass es dort an Staatsgewalt mangelt, um gegen wohnheimstürmende Bürgerräte die herrschende "FDGO" wieder durchzusetzen.

    Ihr wendet euch gegen Werkzeuge, aber meint allenfalls deren Mißbrauch.

    Sich wegen Bärendiensten edel zu wähnen? – Am Ende ist auch nur feige Kollaboration.

    Dabei war das hier mit der gehaltloseste Beitrg im gesamten thread.


    Hier wird nichts verstanden und alles durcheinandergebracht. Im klassischen Sinn ist das Bullshit.


    In allen Beispielen moderner egalitärer Systeme oder Ideen von diesen, kommt nicht vor, dass. Ordnungshüter, Gesetze oder Gerichte nicht existieren.


    Die selbst erklärte Aufgabe der Polizei (in unserem System) ist ja nicht die Verfolgung von Straftaten sondern "innere Sicherheit" womit insbesondere die Aufrechterhaltung der sozialen Ordnung gemeint ist, also die Herrschenden vor den Beherrschten und die Vermögenden vor den Armen zu beschützen.


    Bei der Polizei in allen Systemen geht es eben einzig darum welche soziale Ordnung aufrechterhalten wird und welche Gesetze durchgesetzt werden. Die Idee dass es eine Polizei in einem modernen herrschaftsfreien Staat nicht gäbe ist einfach hohl.

  • Den Pfosten Hitler in den Sozialismus zu verschieben erfordert schon heftig dicke verbohrte Bretter, dude.

    Ich Spiel nur bei dem BS-Bingo hier mit.

    1. ist das aber auch absolut keine neue und scho garnich meine Zuschreibung

    2. ist es schon hart dicke verbohrt in nem schriftlichen Kommunikationsmedium nen -Zwinkersmiley- nicht zuordnen zu können und sich dann darauf aufbauend empören zu müssen


    DUDE

  • hysteron proteron

  • Nö, Septembersonne hat das eben nicht als 'Werkzeug' beschrieben, sondern als eine Form des Mißbrauchs davon.

    Der 'Kern der radikalen Kritik' hat also eine ähnliche argumentative Tiefe wie bei Alice Weidel, wenn sie von den Messermännern fabuliert. Verbietet Messer!

    Der Kern der radikalen Kritik war "die institutionalisierte Staatsgewalt".


    Diese möchte der Herr Philosoph aber gar nicht als Werkzeug beschrieben haben, sonder ihren Missbrauch.


    Jetzt fragt sich der philosophische Laie in mir natürlich, wie der Missbrauch einer Institution ein Werkzeug sein kann, aber vermutlich fehlt mir dazu einfach die fachliche Expertise.


    So ganz schlau wird man allerdings nicht, aus den Erläuterungen des über allen weltlichen Dingen schwebenden Experten für kryptische Sinnsprüche und schneidige Zwischenrufe von der Seitenlinie, denn ursprünglich wusste derselbe dem sich hier so niveaulos anpöbelnden Pöbel immerhin zu erklären...:

    Die Abneigung gegenüber 'Herrschaft' an sich hier im thread ist ein wenig albern.

    Guckt z.B. aktuell nnach Sebnitz, um eine Ahnung davon zu bekommen, dass es dort an Staatsgewalt mangelt, um gegen wohnheimstürmende Bürgerräte die herrschende "FDGO" wieder durchzusetzen.

    Ihr wendet euch gegen Werkzeuge, aber meint allenfalls deren Mißbrauch.

    Sich wegen Bärendiensten edel zu wähnen? – Am Ende ist auch nur feige Kollaboration.

    ...dass Abneigung gegenüber "Herrschaft" eine Albernheit sei, da es im östlichen Dunkeldeutschland zur Zeit doch eher an ausreichender Staatsgewalt mangele, um den dort wütenden Faschistenmob zur Räson zu bringen.


    Mit dem Hinweis, das hiesige Anarchisten- und Kommunistenpack wende sich mit seiner Herrschafts- und Gewaltmonopolkritik fälschlicherweise gegen ein Werkzeug, wo er doch eigentlich nur dessen Missbrauch meine, scheint dem gemeinen Salonmarxisten allerdings doch recht eindeutig belegt, dass der Herr Philosoph der Ansicht ist, die Staatsgewalt - nicht ihr Missbrauch - , deren Mangel er beklagt, sei für diesen Anwendungsbereich der FDGO genau das richtige Werkzeug, und die Albernheit ihrer Kritiker bestehe darin, sie nicht als solches zu erkennen.


    Vielleicht hätte er ja einfach schweigen sollen und weiter Philosoph bleiben können.

  • . In einer Millionenstadt ist sie das aber nicht, weil man dort idR eben nichteinmal die Nachbarn hinter der Wand kennt, weil die einen anderen Hauseingang haben (wenn man überhaupt die kennt, die den selben Hauseingang haben wie man selbst).

    Der Mensch ist eben genau für das biologisch gemacht, was Du beschreibst: Jäger- und Sammlergesellschaften. Die gibt es hier und heute aber nicht mehr, deshalb funktionieren auch deren Gesellschaftsideen nicht mehr, das ist doch eigentlich nicht so schwer zu verstehen?


    Und man kann das ja doof finden, aber das ändert ja an den Umständen nichts.

    Das wir nicht zurück zu kleinen Dörfern können stimmt. Aber der Kapitalismus hat die Grundlage für eine kooperative Wirtschaft gelegt. Dadurch, dass alle Unternehmen über Produktions- und Lieferketten bzw. über Arbeitsteilung verbunden sind, gibt es die Möglichkeit kooperativ zusammen zu arbeiten. Als Unternehmen hat man ja Kontakt zu seinen Lieferanten und Produktionsketten, die haben wiederum Kontakt zu ihren Lieferanten und Produktionsketten und zu anderen Unternehmen usw. Alle sind grob miteinander verbunden, wirtschaften miteinander. Aber in unserer derzeitigen Gesellschaft im Wettbewerb. Aber man kann genauso kooperieren. Das Ziel ist die derzeitigen Strukturen dazu zu benutzen, eine moderne Wirtschaft zu schaffen, die über den Kapitalismus hinausgeht.

  • Nicht zu vergessen die diversen Kartelle, die sich da schon gebildet haben und sich bestens untereinander abstimmen, um die weniger gut vernetzte Konkurrenz zu eliminieren und sich den Markt einfach ganz ohne Wettbwerb aufzuteilen.

  • Das wir nicht zurück zu kleinen Dörfern können stimmt. Aber der Kapitalismus hat die Grundlage für eine kooperative Wirtschaft gelegt. Dadurch, dass alle Unternehmen über Produktions- und Lieferketten bzw. über Arbeitsteilung verbunden sind, gibt es die Möglichkeit kooperativ zusammen zu arbeiten. Als Unternehmen hat man ja Kontakt zu seinen Lieferanten und Produktionsketten, die haben wiederum Kontakt zu ihren Lieferanten und Produktionsketten und zu anderen Unternehmen usw. Alle sind grob miteinander verbunden, wirtschaften miteinander. Aber in unserer derzeitigen Gesellschaft im Wettbewerb. Aber man kann genauso kooperieren. Das Ziel ist die derzeitigen Strukturen dazu zu benutzen, eine moderne Wirtschaft zu schaffen, die über den Kapitalismus hinausgeht.

    Und was genau hat diese Antwort mit dem zitierten zu tun?

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