Diskussionen zu Interessanten News, Sendungen, Links und sonstigen Aufregern des Tages


  • 99zu1 reden immer über den deutschen Nationalismus, auch in neueren Folgen. Nach 40 Jahren neoliberaler Globalisierung macht es einfach keinen Sinn mehr von Nationalismus zu sprechen. Kein Politiker redet heutzutage noch von der "Deutschen Nation". Deutschland, wie auch die anderen Länder, sind keine Nationalökonomien mehr, sondern Standardorte mit jeweils Vor- und Nachteilen für Unternehmen. Mit altmodischen Kategorien kriegt man die heutige Realität nicht mehr eingefangen.

    Und wenn Du Kreaturen wie Lindner, Söder, Klöckner etc. reden hörst, hast Du das Gefühl, die schauten argumentativ nochmal irgendwann in der "Realität" vorbei?

    Politik ist heute zu 90 % Wahlkampf und zu 10 % Verwaltung.

    Die reden vielleicht nicht von der "Deutschen Nation", aber wenn die von "die Wirtschaft" reden oder "Arbeitsplätze" seligsprechen, reden die natürlich nicht von irgendwo, sondern von hier. National. Deutschland.

  • Hat sich das mal jemand von Euch angeschaut? Unglaublich wie sich Ulrike Herrmann hier präsentiert. Aber auch heftig wieviel Zunder sie dafür vom Publikum bekommt und nach und nach immer mehr verunsichert. Offenbar mal eine neue Erfahrung für Sie nicht vor handverlesenem Publikum im Rahmen der bekannten Talkformate Haltung zu zeigen.

    Ich konnte mich noch nicht durchringen.

    Das wird doch bestimmt schlimm...

    Herrmann ist eh anstrengend länger zu hören, unabhängig von Inhalten. Ich finde es immer wieder erschreckend, wie schlecht Journalisten zum Teil reden können, beschäftigen sie sich doch vermeintlich fortwährend mit Sprache.

  • Hat sich das mal jemand von Euch angeschaut? Unglaublich wie sich Ulrike Herrmann hier präsentiert.

    Dass Herrmann als stramme deutsche Qualitätsjournalistin versucht, Wagenknecht bloßzustellen ist offensichtlich, aber letztere schlägt sich dabei doch ganz gut für ihre AnhängerInnen.


    Die zweite Hälfte ist natürlich schon ein bisschen grausam, aber das liegt einfach daran, dass Herrmann dabei erstens über ein Thema redet, mit dem sie beruflich überhaupt keine Erfahrung hat, und dass sie - genau wie die meisten anderen ihrer KollegInnen aus dem deutschen Qualitätsjournalismus - deshalb hauptsächlich die Positionen des bei deutschen QualitätsjournalistInnen salonfähigen olivgrün-pissgelben Teils unserer Staatsführung, und der staatstragenden Promi-ExpertInnen aus der sonstigen veröffentlichten Meinung nachplappert, und sich dabei darauf verlässt, dass sie damit auf der einzig moralisch richtigen, wahren und guten Seite steht.


    Das war doch eigentlich in dieser Konstellation nicht anders zu erwarten, und tatsächlich eher ein Geschenk für Wagenknecht, weil die hier in so einem längeren Format mal die Gelegenheit bekommt, ihre oppositionelle Position ausführlicher zu erklären, ohne dass eine Moderatorin da ganz schnell dazwischen gehen muss, damit das russische Narrativ nicht gewinnt.

    Beim Publikum im Saal schien sie damit jedenfalls deutlich besser anzukommen als Herrmann.

  • Ne. Das ist eher Liberalismus (Aufstiegsversprechen).

    Das habe ich allerdings anders in Erinnerung.

    Die Idee des Liberalismus ist der Freiheitsgedanke des Einzelnen dem Staat gegenüber, so wie sich das ja z. B. auch im Kampf für bürgerliche Freiheitsrechte äußert(e).

    Die Idee des Neoliberalismus ist der Kampf der Individuen untereinander, also genau das (falsche) Versprechen, man könne sich mit genug Einsatz schon gegen die anderen Individuen durchsetzen, weil das ganze Leben ein Markt ist und der Mensch naturbedingt ein Wesen im steten Konkurrenzkampf. Welches Verkaufsargument gäbe es überhaupt für den Neoliberalismus, wenn sich im Konkurrenzkampf niemand durchsetzen könnte? :/ Gewählt werden die neoliberalen Ideologen bzw. deren politische Hampelmänner schließlich von Bürgern in der Demokratie, nicht oktroyiert von Konzernen oder was weiß ich.

  • Das habe ich allerdings anders in Erinnerung.

    Die Idee des Liberalismus ist der Freiheitsgedanke des Einzelnen dem Staat gegenüber, so wie sich das ja z. B. auch im Kampf für bürgerliche Freiheitsrechte äußert(e).

    Die Idee des Neoliberalismus ist der Kampf der Individuen untereinander, also genau das (falsche) Versprechen, man könne sich mit genug Einsatz schon gegen die anderen Individuen durchsetzen, weil das ganze Leben ein Markt ist und der Mensch naturbedingt ein Wesen im steten Konkurrenzkampf. Welches Verkaufsargument gäbe es überhaupt für den Neoliberalismus, wenn sich im Konkurrenzkampf niemand durchsetzen könnte? :/ Gewählt werden die neoliberalen Ideologen bzw. deren politische Hampelmänner schließlich von Bürgern in der Demokratie, nicht oktroyiert von Konzernen oder was weiß ich.

    Das Versprechen der Chancengleichheit kommt aus dem Liberalismus. Das gibts auch im Neoliberalismus, allerdings ist es im Neoliberalismus egal, ob tatsächlich die Bedingungen für Chancengleichheit gegeben sind. Wenns keine Chancengleichheit gibt, dann ist es halt so. Im alten Liberalismus hätte man noch gesagt, dass es Reformen braucht, um Chancengleichheit herzustellen.

    Wenn der Markt im Neoliberalismus entscheidet, dass du keine Chance hast, dann ist das wie ein Gottesurteil.


    Welches Verkaufsargument gäbe es überhaupt für den Neoliberalismus, wenn sich im Konkurrenzkampf niemand durchsetzen könnte? :/


    Es gibt kein Verkaufsargument für den Neoliberalismus, jedenfalls nicht für die normalen Arbeitnehmer. Was die Politiker gemacht haben, kann man vor allem in den USA bei den Wahlkämpfen gut sehen. Es wird nie über wirtschaftliche Themen diskutiert. Immer nur über oberflächliche Charaktereigenschaften der Präsidentschaftskandidaten.


    Gewählt werden die neoliberalen Ideologen bzw. deren politische Hampelmänner schließlich von Bürgern in der Demokratie, nicht oktroyiert von Konzernen oder was weiß ich.


    Gewählt werden Politiker. Die Intellektuellen des Neoliberalismus sitzen in den ThinkTanks oder in den die Bundesregierung beratenden Institutionen. Der Neoliberalismus wurde auch nicht durch die Wähler herbeigewählt. Die Neoliberalen haben den "Marsch durch die Institutionen" gewonnen. Das heißt, sie haben es geschafft, den Neoliberalismus hegemoniell werden zu lassen. Selbst wenn ein Politiker sich dafür entscheiden würde, keynesianische Wirtschaftspolitik zu machen, dann hätte er Probleme damit das durchzubringen, weil so gut wie alle Politiker den Neoliberalismus vertreten und da alle, oder fast alle Politiker so denken, werden auch nur solche Leute in die Politik kommen.


    nicht oktroyiert von Konzernen oder was weiß ich


    Konzerne schreiben an Gesetzen mit, Drehtüreffekt, Lobbyismus durch Spenden usw. Innerhalb von vier Jahren hat es Schröder geschafft Deutschland in ein Niedriglohnland umzubauen usw. Ich glaube kaum, dass das alles im Sinne der Wähler war. Wenn man eine Umfrage zum Neoliberalismus machen würde, würden bestimmt 80% dagegen stimmen und das komplett ablehnen.


    Man könnte auch noch fragen, warum ist der Neoliberalismus hegemoniell geworden?


    Das liegt daran, dass der Neoliberalismus im Grunde eine Ideologie ist, die PRO Arbeitgeber ist. Das heißt, alle Arbeitgeberverbände vertreten, mehr oder weniger, neoliberale Positionen. Das ist keine gute Nachricht für Arbeitnehmer. Besonders wenn Arbeitnehmer schlecht in Gewerkschaften organisiert sind, so wie es derzeit der Fall ist. Durch die schwachen Gewerkschaften haben die Arbeitgeber einen großen Machthebel. Weil sie verfügen über Privateigentum an den Produktionsmitteln. Sie können bestimmen, wer, was, wann, wo und wie gearbeitet wird, haben also Macht über Arbeit. Und Macht über Arbeit zu haben ist essenziell, weil halt ohne Arbeit die Gesellschaft nicht existieren kann.

    Und deswegen können sie zum Teil bestimmen, welche Wirtschaftspolitik gemacht wird (per Wunschliste an die Politik). Das ist dann meistens eine Wirtschaftspolitik die natürlich Arbeitgeberfreundlich ist, und was ist Arbeitgeberfreundlich? Die Ideologie des Neoliberalismus.

  • Schon mal probiert 'nen Gefahrstoff in unseren schönen Nachbarstandort Schweiz zu senden? Ist eine unsichtbare Grenze, die ganz schön viel Probleme bereitet.

    Zählt ein Taschenmesser schon als Gefahrstoff?

    Zugegeben, die Versandrichtung war umgekehrt (von Helvetia nach Bavaria) aber das war auch schon spannend.

  • Ich find ja auch das Ulrike Hermann in letzter Zeit ziemlich schräge Aussagen trifft, aber das Publikum hier wirkt auf mich ziemlich stark durchsetzt von Wagenknecht Claqueuren. Erinnert stark an Auftritte von AfD Politikern, immer dieses übertrieben Lachen im Publikum über nur halb lustige Aussagen von Wagenknecht. Und dann oft so lauter Applaus von einzelnen Leuten nach Sätzen von Wagenknecht der aber schnell verstummt weil sich nicht viele anschließen.

    Auch die Kommentarspalte auf YouTube ist von sehr ähnlichen Aussagen dominiert wie wie bei Tilos Krah Interview: Moderator/in ist inkompetent weil aktivistisch, Gast ist überzeugend und klug.

    Unabhängig vom Inhalt des Gesprächs finde ich diese Parallelen interessant.

  • Ich find ja auch das Ulrike Hermann in letzter Zeit ziemlich schräge Aussagen trifft, aber das Publikum hier wirkt auf mich ziemlich stark durchsetzt von Wagenknecht Claqueuren. Erinnert stark an Auftritte von AfD Politikern, immer dieses übertrieben Lachen im Publikum über nur halb lustige Aussagen von Wagenknecht. Und dann oft so lauter Applaus von einzelnen Leuten nach Sätzen von Wagenknecht der aber schnell verstummt weil sich nicht viele anschließen.

    Auch die Kommentarspalte auf YouTube ist von sehr ähnlichen Aussagen dominiert wie wie bei Tilos Krah Interview: Moderator/in ist inkompetent weil aktivistisch, Gast ist überzeugend und klug.

    Unabhängig vom Inhalt des Gesprächs finde ich diese Parallelen interessant.

    Wagenknecht hatte mit ihrer Agenda 'ne Zielgruppe und sie hat sie nun mal teilweise abgegrast: Angry, middle-aged, white men. Mag polemisch sein, aber es trifft imo einfach viel zu oft zu. Komisch, dass sie auf tiktok nicht so erfolgreich ist wie die AfD mit Konsorten.


    Nicht faksch verstehen: Wagenknecht ist mir immer noch um ein Vielfaches lieber, als Union/Vrüne/SPD/FDP....und Teile der Linken. Und auch wenn man sie mit diesen Vergleichen in AfD-Nähe rückt, ist sie für mich völlig abseits dessen.


  • Das Versprechen der Chancengleichheit kommt aus dem Liberalismus. Das gibts auch im Neoliberalismus, allerdings ist es im Neoliberalismus egal, ob tatsächlich die Bedingungen für Chancengleichheit gegeben sind. Wenns keine Chancengleichheit gibt, dann ist es halt so. Im alten Liberalismus hätte man noch gesagt, dass es Reformen braucht, um Chancengleichheit herzustellen.

    Wenn der Markt im Neoliberalismus entscheidet, dass du keine Chance hast, dann ist das wie ein Gottesurteil.

    Aspekte von Chancengleichheit können Teil liberaler Anschauung sein, aber so wie Du das hier formulierst, stimmt das ganz sicher nicht. Der Liberalismus heißt ja nicht so, weil sein Wesenselement nun ausgerechnet die Chancengleichheit wäre.


    Was Du mir mit dem Rest sagen willst, weiß ich nicht. Eigentlich hattest Du etwas vom Aufstiegsversprechen geschrieben und sattelst jetzt auf ein Versprechen der Chancengleichheit um?

    Es gibt kein Verkaufsargument für den Neoliberalismus, jedenfalls nicht für die normalen Arbeitnehmer. Was die Politiker gemacht haben, kann man vor allem in den USA bei den Wahlkämpfen gut sehen. Es wird nie über wirtschaftliche Themen diskutiert. Immer nur über oberflächliche Charaktereigenschaften der Präsidentschaftskandidaten.

    Quark.

    It's the economy, stupid.


    Gewählt werden Politiker. Die Intellektuellen des Neoliberalismus sitzen in den ThinkTanks oder in den die Bundesregierung beratenden Institutionen. Der Neoliberalismus wurde auch nicht durch die Wähler herbeigewählt. Die Neoliberalen haben den "Marsch durch die Institutionen" gewonnen. Das heißt, sie haben es geschafft, den Neoliberalismus hegemoniell werden zu lassen. Selbst wenn ein Politiker sich dafür entscheiden würde, keynesianische Wirtschaftspolitik zu machen, dann hätte er Probleme damit das durchzubringen, weil so gut wie alle Politiker den Neoliberalismus vertreten und da alle, oder fast alle Politiker so denken, werden auch nur solche Leute in die Politik kommen.

    Aha, über Henne und Ei diskutieren wir gar nicht mehr, das sind jetzt einfach sakrosankte Gegebenheiten?

    Auch das ist Quatsch. Natürlich wurden in der Vergangenheit Politiker vor allem für Wohlstandsversprechen gewählt und die neoliberale Wende war kein "Schicksal".

    Dass heute zum Teil solche Zustände herrschen, geschenkt. Sowas fällt aber erstens nicht vom Himmel und auch ein Marsch durch die Institutionen muss erstmal gegangen werden (können).

    Konzerne schreiben an Gesetzen mit, Drehtüreffekt, Lobbyismus durch Spenden usw. Innerhalb von vier Jahren hat es Schröder geschafft Deutschland in ein Niedriglohnland umzubauen usw. Ich glaube kaum, dass das alles im Sinne der Wähler war. Wenn man eine Umfrage zum Neoliberalismus machen würde, würden bestimmt 80% dagegen stimmen und das komplett ablehnen.

    Gewählt wurde er aber nicht von irgendeinem Konzern, sondern von Millionen Bürgern. Und die haben ihn weder wegen irgendeiner seiner politischen Ideen gewählt, noch weil sie intensiv über Neoliberalismus nachgedacht haben, sondern weil sie Kohl weghaben wollten. Mehr nicht.

    Dass das Politik- und Wahlsystem hierzulande eine Katastrophe ist, darüber müssen wir uns doch nicht unterhalten, aber das liegt nicht am Neoliberalismus.

    Man könnte auch noch fragen, warum ist der Neoliberalismus hegemoniell geworden?

    Das liegt daran, dass der Neoliberalismus im Grunde eine Ideologie ist, die PRO Arbeitgeber ist. Das heißt, alle Arbeitgeberverbände vertreten, mehr oder weniger, neoliberale Positionen. Das ist keine gute Nachricht für Arbeitnehmer. Besonders wenn Arbeitnehmer schlecht in Gewerkschaften organisiert sind, so wie es derzeit der Fall ist. Durch die schwachen Gewerkschaften haben die Arbeitgeber einen großen Machthebel. Weil sie verfügen über Privateigentum an den Produktionsmitteln. Sie können bestimmen, wer, was, wann, wo und wie gearbeitet wird, haben also Macht über Arbeit. Und Macht über Arbeit zu haben ist essenziell, weil halt ohne Arbeit die Gesellschaft nicht existieren kann.

    Und deswegen können sie zum Teil bestimmen, welche Wirtschaftspolitik gemacht wird (per Wunschliste an die Politik). Das ist dann meistens eine Wirtschaftspolitik die natürlich Arbeitgeberfreundlich ist, und was ist Arbeitgeberfreundlich? Die Ideologie des Neoliberalismus.

    Du beschreibst erneut den aktuellen deutschen wirtschaftspolitischen Zustand. Wozu? Bzw. in welchem argumentativen Zusammenhang?


    Nur nochmal als Erinnerung, es ging eigentlich darum, dass Du behauptetest, der Neoliberalismus gaukle niemandem vor, im Konkurrenzkampf gewinnen zu können. Und das ist und bleibt nunmal Unsinn. Schau Dir einfach ein beliebiges fdP-Wahlplakat an (ok, eines dass nicht nur Lindners Fresse zeigt). Im Gegenteil, es geht quasi einzig darum, den Menschen den 24/7 Konkurrenzkampf mit genau ihnen als Sieger zu präsentieren.

  • Sollte die Klinge oder ein sonstiger Bestandteil nicht aus den hier


    can-i-lick-it.jpg


    grün hinterlegten Elementen bestehen, so besteht schon die Gefahr, dass es heute so sein könnte.

    Phosphor könnte Thema sein, das ist gern mal im Klingenstahl ,aber nicht viel.

    Aber man sollte trotzdem nicht dran lecken, sonst spricht man evtl mit gespaltener Zunge und das nicht sprichwörtlich.

  • Der Neoliberalismus hat nicht die Verfassung geschrieben, also nein, der ist nicht für das politische System der BRD verantwortlich.

    Die "Zusammenhänge" siehst Du da wohl exklusiv.


    Deine Frage war, ob der individuelle Wettbewerb der USP des Neoliberalismus ist. Und meine Antwort war richtig: Nein. Das ist eher der USP des Liberalismus.

    Das war keine Frage, das war eine Feststellung. Und nein, was Du behauptest, bleibt weiterhin Quatsch. Vielleicht schlägst Du nochmal Liberalismus im Lexikon nach...

  • fruchtoase


    Aspekte von Chancengleichheit können Teil liberaler Anschauung sein, aber so wie Du das hier formulierst, stimmt das ganz sicher nicht. Der Liberalismus heißt ja nicht so, weil sein Wesenselement nun ausgerechnet die Chancengleichheit wäre.


    Das ist Mist. Der Liberalismus entstand aus dem Feudalismus heraus bzw. gegen den Feudalismus, wo dein Leben im Ständesystem vorgezeichnet war.


    Aber in Ordnung.


    Ich kann halt nicht jedes Thema über das man 10 Seiten schreiben sollte, in ein paar Sätzen kompakt zusammenfassen.

  • Wegen dem Vorgaukeln: Das mit dem individuellen Wettbewerb mag noch bei der FDP vorkommen, die noch in den 90igern lebt (und die FPD ja eine liberale partei ist). Aber allgemein ist man von so einem Narrativ abgekommen.



    OK. Teilweise gibts das noch. Aber der Neoliberalismus kommt ja aus dem Liberalismus. Und das Aufstiegsverprechen wirkt halt noch nach.

    Und auch das ist Quatsch. Die fdP ist alles, aber nicht mehr "liberal". Es sei denn, man hält Gerhart Baum 2024 noch für die fdP.

    Ja, Kacke kommt auch irgendwie aus dem Körper... Sollte man deshalb vielleicht trotzdem nicht gleichsetzen.

  • JA, EBEN.

    Und der Liberalismus ist eben die Befreiung aus den festen Strukturen des Feudalismus.

    Meine Güte, haust Du hier nicht immer sonstwie auf die Kacke, was Du nicht alles tolles gelesen hast an der Uni? Vielleicht doch mal lieber 'ne Einführung lesen, damit die Grundbegriffe klar werden?

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!