Diskussionen zu Interessanten News, Sendungen, Links und sonstigen Aufregern des Tages

  • Ich muss aber sagen, dass ich nicht so den riesen Bock auf die Diskussion hab, ...

    Ich hab Lust dem Internet alles in die Schuhe zu schieben und würd mal behaupten, der Diskurs is broken, und das ist gewollt und in manipulierter Form. Ich hab Bock auf so ne Antilinken Verschwörung und behaupte, die ganzen SJW, - Extremys sind U-Boote, die von neocons ausgesandt wurden.


    Makes sense. Schweigespirale

  • Was die "weißheit" der Klimabewegungen angeht: Das lässt sich halt nicht ändern. Meine Theorie dazu:

    Es gibt zwei sozio-ökonomische Gruppen von PeopleOfColor:

    1. Diejenigen, deren Eltern schon einige Generationen hier in Deutschland leben und die mitlerweile sehr gut integriert sind, die ein stabiles Familien und Arbeitsleben haben und sich einen gewissen Wohlstand erarbeitet haben. Ich hatte mal einen solchen PoC als Jugendfreund, der war der deutscheste Mensch den ich gekannt habe zu der Zeit.


    2. PoC die erst seit einer Weile in De sind wie z. B. Flüchtlinge. Diese Gruppe ist mit Klassenkonflikten in ihrem Arbeitsleben konfrontiert, d. h. ihr eh schon, durch Schlumpflöcher, geringer Lohn wird geprellt, Ausseinandersetzungen mit dem Chef und mit den Ämtern nehmen viel Zeit ein.


    Gruppe 1. hat die größere Wahrscheinlichkeit sich für Klimabewegungen zu begeistern, weil eben die materiellen Grundlagen stabil sind. Bei Gruppe 2 ist die Wahrscheinlichkeit für Aktivismus in Klimabewegungen sehr gering, eben weil Klimabewegungen keinen direkten ökonomischen Klassenkampf als Ziel haben (wie es z.B. die FAU hat). Das höchste Ziele wäre es, die Klimabewegung mit Klassenkampf zu verbinden. Das ist schwierig, aber möglich.

    Z. B.:


    https://www.heise.de/amp/tp/fe…__twitter_impression=true


    Einige rote Fahnen und das Logo der IG Metall vor dem Werk: nichts Ungewöhnliches in Zeiten von Arbeitskämpfen. Aber daneben: Fahnen von Fridays For Future, Extinction Rebellion, den Parents For Future und dem Antikapitalistischen Klimatreffen. Ausgerechnet vor einer Zweigstelle des weltweit größten Automobilzulieferers. Das ist ungewöhnlich.


    Denn die Klima-Aktivisten sind nicht hier, um gegen das Werk zu protestieren. Im Gegenteil: Sie möchten verhindern, dass es geschlossen wird.

    Im Juli hat die Robert Bosch Gmbh angekündigt, die Schließung des Werkes in Berg am Laim zu prüfen. Die Begründung: "Der Wandel in der Automobilindustrie weg vom Verbrennungsmotor hin zu Elektroautos führt zu erheblichen Überkapazitäten."

    An dem Standort werden Pumpen und Ventile produziert, die für elektrische Antriebe nicht benötigt werden. "Daraus entsteht ein hoher Anpassungsbedarf", so Bosch. Das hat die Münchner Klimabewegung auf den Plan gerufen.

    "Es gibt keine Entlassungen für den Klimaschutz", sagt die 17-jährige Klimaaktivistin Mia. "Wir wollen Bosch mit seiner Argumentation nicht durchkommen lassen."


    Mia ist Sprecherin der Initiative "Klimaschutz und Klassenkampf". Unter diesem Label haben sich die Aktivisten und Beschäftigte des Werkes zusammengeschlossen. Sie fordern, dass das Werk erhalten bleibt – und die Produktion auf klimafreundliche Produkte umgestellt wird.

    Auf ihrem Transparent steht: "Es geht um unsere Zukunft." Mittlerweile haben mehr als 130 der 250 Beschäftigten eine Petition unterzeichnet, in der sie ihre Forderungen klarmachen.

    "Durch den jahrelangen Verzicht auf Teile unseres Gehaltes und die oft jahrzehntelange Arbeit im Betrieb haben wir ein Anrecht auf dieses Werk", heißt es darin: "Wir fordern hiermit Bosch auf, uns die Möglichkeit zu geben, die Produktion umzustellen."

    Münchner Klimagruppen haben in einem Schreiben angekündigt, die Forderungen der Belegschaft auf jeder Ebene zu unterstützen. Denn: "Sie sind diejenigen, die die Fähigkeiten besitzen, in der Zukunft all jene Produkte und Geräte herzustellen, die wir für eine klimagerechte Gesellschaft brauchen".



    Profite unter Deckmantel des Klimaschutzes?

    Die Begründung von Bosch sei nur ein Vorwand für höhere Profite unter dem Deckmantel des Klimaschutzes, heißt es auf der Homepage von "Klimaschutz und Klassenkampf". Die Produktion der Teile werde nur in Billiglohnländer verlagert und weiterhin in klimaschädliche Autos eingebaut. Tatsächlich sehen von Bosch entwickelten Szenarien vor, die Pumpen zum Teil in Brasilien oder Tschechien weiterzubauen.

  • Teil2:


    Perspektiven könnte es, wenn es nach dem stellvertretenden Betriebsratsvorsitzenden Ferhat Kirmiz geht, trotzdem genug geben. "Wir könnten hier alles bauen. Wir haben die Leute und die Maschinen. Man muss uns nicht auf die Straße setzten."

    Das sieht auch Mia so. "Es ist nicht so, dass wir keine Industriegüter mehr bräuchten. Im Gegenteil. Wir brauchen Windkraftanlagen und Solaranlagen, Busse und Bahnen und medizinische Produkte", sagt sie: "Aber in diesem System produzieren wir nicht nach Bedürfnissen, sondern nach Profiten. Wir brauchen die Konversion von unten."

    "Konversion von unten" ist ein Schlagwort, das öfter fällt bei der Pressekonferenz, um das neue Bündnis vorzustellen. Gemeint ist eine Umstellung der Produktion, die den gesellschaftlichen Nutzen zum Ziel hat.

    Die Aktivisten wollen sich von dem Begriff "Transformation" abgrenzen, der zuletzt häufiger aus den Chefetagen zu hören war und dem die Aktivisten vorwerfen, ein Deckwort für "Entlassungen" zu sein.

    Für manche Werktätigen war es eine Überraschung, das plötzlich Klimaaktivist:innen die Belegschaft unterstützen wollten. "Früher dachten wir, sie seien unsere Gegner", sagt ein Mitarbeiter mit IG-Metall-Fahne in der Hand. "Die wollen keine Autos, das bedeutet keine Arbeitsplätze für uns. Aber wir wären doof, die Hilfe abzulehnen."


    Klimafreundliche Produkte, darunter versteht zumindest "Klimaschutz und Klassenkampf" keine E-Autos. Ökologischer seien E-Autos nämlich nicht. Vielmehr läge es vor allem im Interesse der Konzerne, ein weiteres Produkt zu schaffen, um die Tatsache abzufedern, dass der Markt für Autos eigentlich übersättigt sei.

    Klimaaktivist:innen, die mit Industriearbeitern zusammen kämpfen: das ist neu. Aber: es könnte in der Zukunft noch häufiger passieren. Rund 400.000 Arbeitsplätze werden durch die Transformation allein in der Autoindustrie verloren gehen berichten Studien des ifo-Instituts.

    Auch Bosch hat für die Standorte Arnstadt und Bietigheim-Bissingen schon Schließungen angekündigt. Das Beschäftigungsverhältnis in der Herstellung von Teilen für Dieselmotoren im Vergleich zu elektrischen Antrieben beträgt zehn zu eins.

    "Wir müssen zeigen, dass die Spaltung zwischen Arbeiter:innen und Klimaschutz nicht existiert und der Profitzwang des Kapitalismus unser gemeinsamer Gegner ist." meint die Klimaaktivistin Mia dazu.

    Der Bosch-Sprecher Michael Kottau ist ebenfalls erschienen zu der Veranstaltung der Initiative. Er nennt ihre Forderungen "sympathisch, aber unwirtschaftlich". Das Werk in München weiterzubetreiben, sei durch hohe Fixkosten nicht rentabel. "Eine finale Entscheidung ist aber noch nicht getroffen."

    Betriebsrat Kirmizi sieht das anders. "Man merkt an jeder Ecke, dass Bosch gar nicht vorhat, das Werk weiterzubetreiben." Ausbildungsplätze würden schon seit einiger Zeit nicht mehr vergeben werden und aufwendigen Reparaturen auch nicht mehr erledigt.

    Trotzdem wollen er und die gesamte Belegschaft "bis zum bitteren Ende" um das Werk kämpfen. Sein Betriebsrat-Kollege Giuseppe Cicconne ergänzt: "Im Zweifel kette ich mich auch ans Werk und gehe in den Hungerstreik."

    Und wenn das Werk trotzdem geschlossen wird? "Selbst, wenn wir es nicht schaffen, hier geht es auch um ein viel größeres Zeichen. Klimabewegung und Beschäftigte, das sollte viel mehr in Deutschland passieren!"

    Auch Klimaaktivistin Mia zeigt sich kämpferisch: "Wir sind viele und wir sind laut. Wir werden den Kampf der Belegschaft auf jeder Ebene unterstützen", ruft sie in das Mikrofon. "Wenn Bosch seine Ankündigungen wahr macht, bekommen sie es mit der Klimabewegung zu tun!"

  • Junge, junge.... Ja was soll ich denn sagen? Ich beschäftige mich mit dem Thema gar nicht mal so sehr, während einige wenige das Thema hier alle Nase lang anschleppen. Ich sehe doch auch die skurrilen Auswüchse gendergerechter Sprache oder passiv empfundener rassistischer Befindlichkeiten kritisch. Und das der Hokuspokus vor allem gerne als Greenwashing von Firmen benutzt wird oder um eben woke zu wirken, damit die anderen auch aber auch bitte sehen, wie woke man ist. Ich muss auch kein Fan von der Heinrich sein, weil ich sie zeitgleich nicht ordentlich in die Schublade der bekloppten Twitteria gesteckt hab....


    Wenn ich die Wahl hab, ob ich mich mit der Schweigespirale drehe, oder mir die Kotze auf dem Karussellpferd der verletzen Deutungshoheit hochkommt, dann mache ich das von der Situation abhängig. Hier, in diesem doch größtenteils durchgehend eher linksgrünem Forum (zumindest so, wie sich die meisten eine eher linksgrüne Politik vorstellen, nicht das, was gerade bei der gelben Ampel passiert) kann ich eben offen sagen, dass vieles davon nicht mein Bier ist, ich es aber für weitaus problematischer halte, wie der Diskurs außerhalb unseres Forums geführt wird. Und ich gewinne den Eindruck, dass "Linkssein" keinesfalls ein Selbstverständnis ist und selbst hier die Scheiße der Antilinken Agenda langsam an den Klamotten von uns allen haften bleibt und für Zersetzungsprozesse sorgt. Und deswegen bin ich da mal ganz plump und suche nicht nach den größten Diskrepanzen, sondern den für mich wichtigsten Gemeinsamkeiten. Und ich würde eine Heinrich an jedem Kirmeszelttresen, in jeder Fußballumkleide und auf jedem runden Geburtstag von Opa in Schutz nehmen und probieren es dem Gegenüber so einzuordnen, dass er mich nicht direkt für völlig bescheuert hält. Auch das muss ein Diskurs a können.


    Hier sehe ich einfach nur, wie Leute mehr oder weniger eloquent aneinander vorbeireden. Es ist müßig.

  • Hohli Ruhig Blut Großer. Mir ging es eigentlich mehr um den Teil mit dem Internet und dieser ultraradikalen lauten Minderheit, weniger darum, dass du hier zu etwas Stellung beziehen sollst.


    Das war nur mein Anknüpfungspunkt, um auf diese Theorie hinzuweisen. Denn irgendwie liefert dieser Ansatz zumindest eine plausible Erklärung dafür, ohne dass man auf False Flag Aktionen zurückgreifen muss.

  • Denn irgendwie liefert dieser Ansatz zumindest eine plausible Erklärung dafür, ohne dass man auf von False Flag Aktionen zurückgreifen muss.

    War auch weniger ernst gemeint mit den U-Bots. Aber zumindest habe ich (bestätigt

    durch mich selbst) recht, was das aneinander vorbeireden anbetrifft... *facepalm*


    Und da kommt dann halt der Punkt, dass das Internet echt eine ganz große Diskurskatastrophe ist, im besonderen die großen Plattformen.

  • Interessant finde ich ja, dass sich über die absolut anti-linke Moralapostelei und reaktionäre Wutbürgerei eines extrem einflussreichen Medien-Milliardenkonzerns, seines skrupellosen Chefredaktionskampfhundes und seines quasi zum Unternehmenserben geadelten CEO hier nicht mal annähernd so echauffiert wird, wie über ein paar alberne Tweets und ein paar mit Absicht missverstandene Aussagen einer jungen Grünen mit Migrationshintergrund, obwohl Erstere für eine halbwegs meinungsfreie Gesellschaft mit Sicherheit hundertmal gefährlicher sind als letztere.

    Das ist ja jetzt wirklich absoluter Blödsinn, vom Wasismitism ganz abgesehen.

    Dass der Julian ein Arsch ist muss eben nicht Seitenweise diskutiert werden, das weiß halt jeder. Jetzt hat er es komplett übertrieben bzw. sein Mist fliegt ihm endlich um die Ohren, irgendwann reichelts halt.


    Dieses Nachtreten ist schlechter Stil und noch dazu unnötig, grad war doch wieder Ruhe.

    Ich bin leicht gereizt wenn irgendwer versucht festzulegen/ vorzugeben was denn besprochen werden soll und was gefälligst nicht.


    So ganz ohne Not das Gülle Faß umrühren muß doch nicht sein, oder?


    Oder doch?

    Ich wollt' doch nur wissen, ob das mit dem Antisemitismus-Vorwurf über das Ziel hinausschießt.

    Gil Ofarim, anyone?

  • Deckel drauf? Soll sich aber keiner wundern, warum es hier immer wieder eskaliert bei solchen Beiträgen, die dann auch noch Zuspruch finden. Manchmal wünsch ich mir der Einfacheit halber ein Dislike geben zu können oder besser ein entsprechendes Emoji. Dann gäbe es mglw. auch weniger Flame wars.


    Zur Causa Reichelt. Ich empfinde es nicht als Happy News, sondern als Trostpflaster. Wie schon angemerkt:

    Zitat von Roy

    Jeder im Konzern dort ist das abgrundtief Letzte. Jeder.

    Ist mir zwar ein bisschen zu pauschal (bei Bild gehe ich mit), aber es macht deutlich, dass sich wenig ändern wird. Ich sehe keinen Sinn darin, jetzt in einem linken Niechenforum seitenlang das Offensichtliche zu besprechen, außer therapeutischen vielleicht. Der nächste Reichelt, in dem Fall sind es sogar drei, steht schon bereit.

  • Das Problem ist nicht, dass zu wenig über Reichelt, Döpfner und Springer diskutiert wird.


    ICh habe kein Problem damit, darüber überhaupt nicht zu reden. Der eine Volksverhetzer geht, der nächste kommt garantiert und macht genau so weiter - vielleicht ein bisschen weniger Frauenfeindlich. Das geht mir am Arsch vorbei.


    Was mir tiereisch auf den Arsch geht, ist diese Haltung, sich größtmöglich über Leute zu empören, mit denen man sich irgenedwie im "eigenen" Lager wähnt, dann aber nicht die Spur einer Anstrengung zu unternehmen, sich mal in deren Lage zu versetzen.


    Mir kommt es hier langsam so vor, als wollte der harte Kern irgendwie selbst definieren was "links" zu sein und was "linke" zu sagen haben dürfen, ohne dass sich über sie der Scheissesturm der moralischen Rechtschaffenheit ergießt und man selbst noch ordentlich drüber kübelt.


    Aber was Linke wirklich wollen, interessiert Euch doch gar nicht. Jeder der hier versucht, zwischen dieser lauwarmen Sozialdemokratensoße aus den 60er Jahren und echten Systemfragen zu unterscheiden ist ja dann auch schnell ein fieser ideologe, oder linker akademiker, der sich nicht um die "kleinen Leute " kümmert.


    Aber wer seid ihr Denn eigentlich? Seid ihr die "kleinen Leute"?


    Oder vielleicht doch einfach nur die anti-woke "linke" Seite der bürgerlichen Mitte, die sich eigentlich nur oberflächlich von den berüchtigten "lifestyle-linken " unterscheidet, weil es euch - genau wie denen - null darum geht, die Verhältnisse für alle zu verändern sondern nur darum, zu verhindern dass es euch selbst die Veränderung zu unangenehm wird.


    Ich hab' die Schnauze gestrichen voll von diesem Schwachsinn.

  • Aber wer seid ihr Denn eigentlich? Seid ihr die "kleinen Leute"?

    immer dieses klassifizieren (pun intended)...

    wann darf man sich denn zu den kleinen zählen und ab wann muss man sich in die shameecke "bürgerlich" stellen?


    weil es euch - genau wie denen - null darum geht, die Verhältnisse für alle zu verändern sondern nur darum, zu verhindern dass es euch selbst die Veränderung zu unangenehm wird.

    aha. traurig wenn du das so siehst.


    Ich versuch eigentlich immer aus meiner Sicht darzulegen warum gewisse Inhalte dank gewissen Verhaltens nicht bei einer größeren Menge von Leuten ankommen und/oder anklang finden.


    edit: ach und ich bin über alle Maßen allergisch gegen Messen mit zweierlei Maß (egal obs nun schimmlige Äpfel oder Birnen sind, alles Birpfel)

  • Mir kommt es hier langsam so vor, als wollte der harte Kern irgendwie selbst definieren was "links" zu sein und was "linke" zu sagen haben dürfen, ohne dass sich über sie der Scheissesturm der moralischen Rechtschaffenheit ergießt und man selbst noch ordentlich drüber kübelt.

    aber nur gaaanz langsam...

    Sind wir jetzt eigentlich die Judäische Volksfront oder die Volksfront von Judäa?


    Aber was Linke wirklich wollen, interessiert Euch doch gar nicht. Jeder der hier versucht, zwischen dieser lauwarmen Sozialdemokratensoße aus den 60er Jahren und echten Systemfragen zu unterscheiden ist ja dann auch schnell ein fieser ideologe, oder linker akademiker, der sich nicht um die "kleinen Leute " kümmert.


    Aber wer seid ihr Denn eigentlich? Seid ihr die "kleinen Leute"?


    Oder vielleicht doch einfach nur die anti-woke "linke" Seite der bürgerlichen Mitte, die sich eigentlich nur oberflächlich von den berüchtigten "lifestyle-linken " unterscheidet, weil es euch - genau wie denen - null darum geht, die Verhältnisse für alle zu verändern sondern nur darum, zu verhindern dass es euch selbst die Veränderung zu unangenehm wird.

    Ich bin ich und du bist du, das reicht als Schubladen völlig. Was so richtig echte Linke/ Schotten so ganz ein bisschen gern wollen können dürften sollen müssten alle für sich entscheiden.


    Dieses wenn du A ansprichst aber nicht B (so wie ich mir das denke) werf ich dich in den Sack mit C. Da sag ich dann


    Ich hab' die Schnauze gestrichen voll von diesem Schwachsinn.

  • Deckel drauf?

    Für mich auf jeden Fall. Ich bin ja nicht zum Missionieren hier.


    Es gibt Standpunkte, die teile ich, und solche, die ich ablehne bzw die mich nicht überzeugen. Querverweise haben für mich auch nichts mit "whataboutism"* zu tun, sondern ordnen ein. Wer sich missverstanden fühlt, äußert sich dann halt dementsprechend - manchmal mehr oder weniger überzeugend, aber ja, auch das ist subjektiv.


    Ich finde auch, dass bestimmte Argumentationslinien und Trigger natürlich haften bleiben und es dadurch immer wieder eskalieren kann, weil sich natürlich ein Bild der Diskutanten ergibt, was dann auch andere Debatten färbt. Das stört mich aber auch nicht so bzw wüsste ich nicht, wie es anders sein sollte.


    Zur Causa Reichelt. Ich empfinde es nicht als Happy News, sondern als Trostpflaster.

    Agreed. Fummel-Julian hat aber keinen eigenen Faden verdient, fand ich.


    Ist mir zwar ein bisschen zu pauschal

    Mir ja überhaupt gar nicht. :)


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