Diese Geschichten sind halt notwendige Systempropaganda, man brauch diese Narrative um die Mehrheit der Menschen/Sklaven möglichst von der tatsächlichen Realität abzulenken...nämlich das die Mehrheit der Menschen in Deutschland bzw Europa ähnlich wie in den USA immer weiter in Richtung Armut und Elend rutscht und immer stärker nur noch eine kleine reiche Minderheit bzw Oberschicht von der ganzen Entwicklung profitiert (was ja auch einer der Treiber der Inflation ist), also so ähnlich wie dieser Artikel den ich gerade gelesen habe es zB beschreibt.
Wenn man sich die Vermögensverteilung in Deutschland anguckt dürfte das hier nicht wirklich groß anders sein, fast 70% vom gesamten Vermögen konzentriert sich auf die obersten 10%, die relevanten Konsumausgaben/Investitionen dürften daher zu einem großen Teil auch nur noch von denen getätigt werden und damit dürfte es auch hier im Prinzip der Wackelturm Wirtschaft von Amerika entsprechen, denn die untere Hälfte der Bevölkerung bzw über 40 Millionen Menschen in Deutschland haben nur noch einen Anteil von 0,9% und verkonsumieren mit ziemlicher Sicherheit fast alles zum leben/überleben, ähnlich wie in den USA...
Die Geschichten aus der Suppenküche (und andere Ablenkung wie Rassismus etc) werden vorsätzlich gestreut und sollen dieses kranke System am laufen halten.
Das glaube ich ehrlich gesagt irgendwie nicht.
Mir scheint das eher die Seelenheilerzählung für die, die oben stehen und sich ihren Wohlstand im Angesicht des Elends, der ihnen ja nicht verborgen bleiben kann, irgendwie schönreden müssen. Geschichten aus der Suppénküche flüstern ihnen halt ein, Du hast Dir das mit harter Arbeit verdient.
Ich sehe das in der Tradition der Wohltätigkeit derer, die die Mark nehmen, aber den Pfennig geben, wie Tucholsky es sagte.
Das Vernebeln der Wirklichkeit für die breite Masse ist dabei mMn eher Beifang. Ich mein', wer liest denn die Zeit?